Landwirtschaft: Dürre und Engerling machen Probleme. Schädlinge und Witterung stoßen die Landwirtschaft vor gehörige Probleme.

Von Peter Führer. Erstellt am 06. November 2018 (06:09)
Peter Führer
Josef Aigner, Obmann der Bezirksbauernkammer Amstetten, Landtagsabgeordneter Anton Kasser und Klaus Hirner, Obmann der Bezirksbauernkammer Waidhofen/Ybbs (von links) berichten von der schwierigen Situation für Landwirte.

Die heimische Landwirtschaft sieht sich derzeit mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Darauf machten Josef Aigner, Obmann der Bezirksbauernkammer Amstetten, Klaus Hirner, Obmann der Bezirksbauernkammer Waidhofen/Ybbs und Landtagsabgeordneter Anton Kasser bei einem Pressegespräch aufmerksam.

Schädlingsbekämpfung sehr kostenintensiv

Hirner berichtete, dass die Engerlinge (die Käferlarven) des Mai- und des Junikäfers vermehrt große Schäden anrichten. Die Witterung der vergangenen Monate habe die Population massiv erhöht. „Sie fressen die Graswurzeln, was zu einem erheblichen Futterausfall kommen kann“, schildert er die Gefahr. Die Bekämpfung sei nur großflächig sinnvoll. „Wir sprechen hier aber von Kosten von 500 bis 1.000 Euro pro Hektar“, schildert Hirner. Im Bezirk Amstetten sind inklusive Waidhofen etwa 1.000 Hektar betroffen.

Zum Thema Auswirkungen der Dürre erklärte Josef Aigner, dass der Klimawandel eingetroffen sei. „Wenn es so weitergeht, dann wird die Versorgung ein Problem“, findet er drastische Worte. Von den geringen Niederschlagsmengen profitierte auch der Borkenkäfer.


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