Mitglieder lieferten 202 Millionen Kilo Milch an die Berglandmilch

Erstellt am 28. November 2022 | 06:19
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8531187_ams47bez_molkerei_mostviertel_3sp.jpg
Generalversammlung der Molkerei im Mostviertel Genossenschaft (von links): Martin Strondl (Obmann-Stellvertreter Molkerei Mostviertel), Johann Niedermann (Revisionsverband Oberösterreich), Berglandmilch-Geschäftsführer Josef Braunshofer, Johann Schoder (Obmann Molkerei Mostviertel), Vortragender Walter Breininger und Berglandmilch-Obmann Stefan Lindner.
Foto: Otmar Gartler
Generalversammlung der Molkerei im Mostviertel-Genossenschaft ging in der Johann-Pölz-Halle über die Bühne.
Werbung

Auf positive und vom Revisionsverband Oberösterreich bestätigte Zahlen konnte Obmann Johann Schoder bei der ordentlichen Generalversammlung der Molkerei im Mostviertel-Genossenschaft, die Donnerstag in der bis auf den letzten Platz gefüllten Johann- Pölz-Halle in Amstetten stattfand, verweisen. Die Molkerei im Mostviertel-Genossenschaft zählt zu einer der Muttergenossenschaften der Berglandmilch.

2021 hatte die Genossenschaft 1.351 Mitglieder mit 249.418 Geschäftsanteilen und einem Geschäftsanteil-Kapital von 1,82 Millionen Euro. Angeliefert wurden im Vorjahr 174 Millionen Kilo Premiummilch und 28 Millionen Kilo Biomilch. Insgesamt lieferten 1.223 Mitglieder im Jahr 2021 rund 202 Millionen Kilo Milch an die Berglandmilch.

„Wir befinden uns in einem Zeitenwandel“, betonte Berglandmilch-Geschäftsführer Josef Braunshofer, dass im Jahr 2030 60 Prozent der Weltbevölkerung in Großstädten leben werden. Das bedeute durchaus eine Herausforderung für Berglandmilch, da das Essensverhalten im urbanen Raum, wo vegane Lebensmittel vor allem bei den Jungen immer beliebter würden, anders als am Land sei. Die gute Nachricht sei, dass die Weltbevölkerung wachse. Und zu den Preissteigerungen bei Lebensmittel: „Butter kostet immer noch weniger als eine halbe Packung Zigaretten“.

„Die Photovoltaik-Lotterie des Bundes muss abgeschafft werden“, prangerte Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf in seinem Statement diesen „Unfug“, den niemand brauche, an. Es müsse genügen, wenn man nach erfolgter Investition mit der Rechnung um eine Förderung ansuchen könne. Auch dem unsäglichen Merit-Order-System in Europa gehöre der Kampf angesagt.

Werbung