Erstellt am 17. Januar 2017, 04:23

von Daniela Führer

„Mosti“ startet neu durch. Seit 2. Jänner gibt es einen neuen Fahrplan für das Anrufsammeltaxi. Mehr Fahrten werden angeboten und die Abfahrtszeiten wurden optimiert.

Rühren die Werbetrommel für das „Mosti“ neu (v.l.): Mobilitätsbeauftragte Karin Schildberger, Bürgermeister Johann Weingartner (Euratsfeld), Margit Sattler (St. Georgen/Ybbsfelde), Bürgermeister Franz Kriener (Neustadtl), Bürgermeister Gernot Lechner (Winklarn), Bürgermeister Michael Hülmbauer (vorne, Ferschnitz), Gemeinderat Ludwig Resnitscheck (Viehdorf), Taxiunternehmer Helmut Riedl, der seit 2. Jänner die „Mosti“-Betreuung für Viehdorf inne hat, Vizebürgermeisterin Sabine Dorner (Winklarn) und Bürgermeister Friedrich Pallinger (Zeillern).  |  Führer

Seit 2001 zieht das Anrufsammeltaxi „Mosti“ seine Kreise in Amstetten und mittlerweile neun umliegenden Gemeinden (Ferschnitz, Neustadtl, Ardagger, St. Georgen/Ybbsfelde, Viehdorf, Oed-Öhling, Euratsfeld, Winklarn und Zeillern).

Seit 2. Jänner hat das „Mosti“ nun einen neuen Fahrplan, der vor allem Lücken im bestehenden öffentlichen Nahverkehr schließen soll. Es werden nun mehr Fahrten angeboten und die Abfahrtszeiten wurden besser auf das Linienbusnetz sowie den Amstettner Bahnverkehr abgestimmt.

„Die Abfahrtszeiten des Mostis wurden an die Züge, die zu jeder vollen Stunde in Amstetten ankommen, abgestimmt“, erklärt Mobilitätsbeauftragte Karin Schildberger von der NÖ Regional GmbH. So fährt das „Mosti“ bei Bedarf um 9.05, 11.05, 14.05, 16.05, 18.05 und um 20.05 Uhr vom Am-stettner Hauptbahnhof in alle „Mosti“-Umlandgemeinden ab. Aber auch von den jeweiligen Gemeinden nach Amstetten werden nun sechs Fahrten täglich angeboten.

Taxi kann bis 60 Minuten vor Abfahrt bestellt werden

Der Tarif und die Funktionsweise des „Mostis“ sind gleich geblieben. Bis spätestens 60 Minuten vor der fahrplanmäßigen Abfahrt muss das Anrufsammeltaxi unter 0810/810 278 zu einer Sammelstelle bestellt werden. Das Taxi kann dann für Fahrten innerhalb der jeweiligen Gemeinde, nach Amstetten zu einer Sammelstelle oder von Amstetten aus in die Umlandgemeinden zu einer individuellen Adresse genutzt werden.

Nur zwischen den „Mosti“-Gemeinden ist keine Fahrt möglich. Bei gravierenden Einschränkungen in der Mobilität gibt es auch die Möglichkeit, dass das „Mosti“ Fahrgäste von zu Hause abholt. Das muss aber im Vorfeld über das Gemeindeamt angemeldet werden.

Ein Infoblatt mit den neuen Fahrtzeiten sowie allen Sammelstellen zum Einsteigen in das „Mosti“ gibt es auf den Webseiten der „Mosti“-Gemeinden beziehungsweise auch bei den jeweiligen Gemeindeämtern.