Moststraße-Obfrau Hinterholzer: „Haben viele kreative Köpfe“

Erstellt am 01. Januar 2022 | 06:02
Lesezeit: 3 Min
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Können auf viele Aktivitäten zurückblicken: Moststraße-Obfrau Michaela Hinterholzer (links) und Geschäftsführerin Maria Ettlinger.
Foto: Führer
Moststraße blickt auf 2021 zurück. Ybbstal-Radweg soll attraktiviert werden.
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Geschäftsführerin Maria Ettlinger und Obfrau Michaela Hinterholzer zogen Bilanz über das Jahr 2021 der Moststraße. Hinterholzer berichtete, dass man immer wieder neue Betriebe begrüßen könne. Eine Neuerung gab es beim Mostbirnhaus. „Mit dem Godnhaus, das nun gemietet werden kann, gibt es eine neue attraktive Location für Feiern“, unterstrich die Obfrau.

Craft-Veranstaltungsreihe und Mostpressen

Feiern war auch bei der Veranstaltungsreihe Mostviertel Craft angesagt. Dabei lockten Events wie der „Craft Heurige“ oder der „Craft Market“ zum Besuch. Auch bei den Produkten gab es viel Neues. „Wir haben in der Region ganz viele kreative Menschen, die sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen“, führte Hinterholzer aus. Dazu gehören etwa die NÖN-Essige vom Genussbauernhof Distelberger, das Kürbiskern Spice von Karin Metz oder der GABA Getreidereis von der Destillerie Farthofer.

Schwerpunkte waren auch die Mission Most oder die Sortenbestimmungstage. Saftpressen hieß es mit der Mobilen Mostpresse in Blindenmarkt, Ferschnitz, Oed-Öhling und St. Georgen. Für 17 Mitglieder ging es übrigens nach Dänemark, wo man an vier Tagen sieben Betriebsbesichtigungen durchführte. „Es war spannend, mit welchen Konzepten man woanders landwirtschaftliche Betriebe führt“, berichtet Geschäftsführerin Maria Ettlinger.

Weitere Highlights waren der 1. Internationale Tag der Streuobstwiese sowie die Baumpflanzaktion mit 3.200 gepflanzten Bäumen.

Für 2022 steht nun unter anderem die Attraktivierung der Strecke des Ybbstalradweges von Ybbs nach Waidhofen auf dem Programm. Etwa durch eine neue Beschilderung, durch Rastplätze und den Neubau kleiner Teilstrecken. Die Route soll von Ybbs über Wolfpassing nach Steinakirchen, Blindenmarkt, St. Georgen, Amstetten, Kematen, Sonntagberg und schließlich Waidhofen führen. „Es gilt da natürlich, die Grundbesitzer ins Boot zu holen. Es wird zwei Phasen geben, die Strecke soll auch von kleineren Kindern befahren werden können. Das Ziel ist die Einstufung zu einer Top-Radroute“, unterstreicht Obfrau Michaela Hinterholzer.

Generell lauten die drei Hauptschwerpunkte der Moststraße: wirtschaftliche Kooperationen, Tourismus- und Freizeitwirtschaft und Kulturlandschaft.

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