Schülervertreter: PCR-Testergebnisse kommen spät

Erstellt am 26. Januar 2022 | 04:00
Lesezeit: 3 Min
Noah Prigl
Schulsprecher Noah Prigl.
Foto: Noah Prigl
Zwei Schülervertreter berichten über Probleme mit PCR-Tests und die Situation an ihren Schulen.
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Für die Schüler hat sich der Unterricht in Zeiten der Coron-Pandemie verändert. Wie HAK/HAS Amstetten-Schulsprecher Noah Prigl betont, habe sich die Situation in Bezug auf Maskenpflicht und Antigentests mittlerweile jedoch gut eingespielt. Die Schule gebe ihr Bestes, mit der Situation umzugehen, und schaffe dies großteils auch. „Die Maskenpflicht und die permanenten Antigen-Tests sind mittlerweile Routine und machen absolut keine Umstände mehr“, sagt Prigl.

Es gebe aber auch Probleme. Und diese führt Prigl auf die Bildungsdirektion und die Regierung zurück. „Ob eine Klasse jetzt wirklich ins Distance-Learning kommt, erfährt man meistens extrem spät. Teilweise um 21 Uhr und noch später. Das finde ich aus Schülersicht sehr unangenehm. Weiters sind die Probleme, die bezüglich der PCR-Tests herrschen, auch ein großer Minuspunkt der momentanen Regelungen“, erläutert er. Die neuen PCR-Tests kämen entweder gar nicht, viel zu spät oder falsch zurück. Außerdem würden viele Schüler, vor allem aus den Abschlussklassen, die heurigen Maturaregelungen als unfair und nicht verhältnismäßig empfinden.

Das Distance-Learning funktioniere, wenn es angewendet wird, wie schon in den Jahren zuvor allerdings sehr gut. Dennoch erhoffe er sich für die kommenden Monate einen sichereren Aufenthalt in Österreichs Schulen. Mit besseren Weisungen und einem funktionierenden PCR-Testsystem. „Da hat nur leider meine Schule wenig Einfluss. Jetzt sind Schulbehörden auf Landes- und Bundesebene am Zug. Ich hoffe, dass wir Maturanten die letzten Monate, gegebenenfalls auch mit Distance-Learning, gut über die Runden bringen und erfolgreich maturieren können“, unterstreicht Prigl.

Einen Erfahrungsbericht liefert auch Jana Czachay, Schulsprecherin an der HLW Haag. Sie betont, dass man an ihrer Schule verglichen mit anderen Schulen relativ gut durch die Pandemie gekommen sei. Das wisse sie aus Gesprächen mit Schülervertretungen auf Landesebene. „Das hat mit der tollen technischen Ausstattung der Schule und der hohen Motivation unserer Lehrer zu tun. Auch wir Schüler haben uns ständig bemüht, unser Bestes zu geben, was uns jetzt zugutekommt“, meint sie.

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