Straßensperre nach Felsblocksturz. 1,5 mal 1,5 Meter großer Felsblock stürzte im Bereich Felleismühle/Tiefenbach (Ardagger) auf die B119. Verletzt wurde niemand.

Von Peter Führer. Update am 23. Dezember 2019 (14:15)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr

Update am Montag, 14.15 Uhr:

Am frühen Montagnachmittag wurden die Sperren und Umleitungen abgebaut und die B119 ist an der Gefahrenstelle vor der Greiner Donaubrücke wieder frei befahrbar. 

Wir hatten berichtet:

Am Samstag kam es um ungefähr 18 Uhr zu einem brenzligen Zwischenfall an der Landesstraße B119: Im Bereich Felleismühle/Tiefenbach vor der Greiner Donaubrücke in Ardagger stürzte ein 1,5 mal 1,5 Meter großer Felsblock auf die Straße.

Zum Glück befand sich zu diesem Zeitpunkt kein Fahrzeuglenker in der Nähe. Eine Autofahrerin, die später an den Ort des Geschehen eintraf, meldete den Vorfall der Polizei.

"Straße wurde aus Sicherheitsgründen gesperrt"

Die Feuerwehr Kollmitzberg rückte aus, um die Fahrbahn zu räumen. Die Räumungsarbeiten waren um etwa 18.30 Uhr abgeschlossen.
Dennoch dauert die Sperre, die von Bezirkshauptfrau Martina Gerersdorfer verfügt wurde, noch an.

„Wir haben die Straße aus Sicherheitsgründen gesperrt. Am Montag wird die Straßenmeisterei ein paar kleinere Brocken, die locker sind, entfernen und die Aufräumarbeiten durchführen. Dann werden wir prüfen, ob die Sperre aufgehoben werden kann. Das kann man jetzt noch nicht vorhersehen“, berichtet Gerersdorfer gegenüber der NÖN. Die Straßensperre über Kollmitzberg wurde von der Straßenmeisterei Nord eingerichtet.

Einen Zusammenhang mit dem Steinbruch der Firma Hinterholzer, der sich in der Nähe befindet, gibt es übrigens nicht. Der Felsblocksturz ereignete sich etwa 800 Meter entfernt davon. Beim betroffenen Areal hat es eigentlich auch Sicherungsmaßnahmen gegeben.

„Man hat schon vor Jahrzehnten Verankerungen, etwa Betonanker, angebracht. Diese wurden auch laufend überprüft, bei den letzten Überprüfungen sind keine Probleme aufgetaucht“, erklärt Bürgermeister Hannes Pressl.