Test des Bildungspersonals:„Probelauf“ gemeistert. Keine Probleme bei den vom Bundesheer organisierten freiwilligen Tests im Bezirk Amstetten. Dabei gab es vier positive Ergebnisse.

Von Peter Führer. Erstellt am 10. Dezember 2020 (03:44)
Das Sieben-Tage-R lag bei 0,99
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APA (Symbolbild/dpa)

Es war so etwas wie der Probegalopp für das Wochenende: der Massentest des Bildungspersonals. Dieser ging am Samstag und am Sonntag an drei Stellen in der Region über die Bühne: der Eishalle Amstetten, der Sporthalle Waidhofen und der Mostviertelhalle Haag. Die Teilnahme war dabei sehr gut. Insgesamt etwa 2.200 von möglichen 3.300 Personen, also zwei Drittel, ließen sich an einem der drei Standorte testen. Dabei gab es nur vier positive Fälle zu verzeichnen. Durchgeführt und organisiert wurden die Testungen vom Bundesheer. „Es hat alles komplett problemlos funktioniert. Auch das Computersystem, das ja im Vorfeld bei anderen Tests ausgefallen sein dürfte, ist stabil geblieben“, berichtet Oberst Rudolf Halbartschlager.

Geringe Verweildauer an den Standorten

Die durchschnittliche Verweildauer war sehr gering und bewegte sich im einstelligen Minutenbereich. Selbst zu den Stoßzeiten ging es rasch. „Die längste Zeit, die wir vom Eintritt bis zum Verlassen des Gebäudes gestoppt haben, war einmal elf Minuten in der Eishalle. Meistens ging es aber deutlich schneller. Damit können wir mehr als zufrieden sein“, analysiert Halbartschlager. Zufrieden zeigten sich auch die Testteilnehmer über den Ablauf. So erhielt das Bundesheer viel positives Feedback für die Organisation. „Das viele Lob ist ein sehr schönes Zeichen. Einer hat sogar gesagt, dass er nicht gewusst hat, dass Soldaten so höflich sein können“, freut sich Halbartschlager.

Der Großteil der Getesteten wählte übrigens den Samstag-Termin, und hier im Besonderen den Vormittag als Testzeitpunkt. Auch viele Vertreter der Bezirksgemeinden nützten die Chance und machten sich einen Eindruck von der Organisation. „Dass wir noch am Vortag Probedurchgänge gemacht haben, hat sich sehr bezahlt gemacht. Das haben wir den Gemeinden auch mitgegeben“, schildert Halbartschlager.