Umstellung: Alles neu beim Müll. Nach dem gelben Sack kommen jetzt auch neue Glas- und Metallbehälter. Ziel ist es vor allem, die Trennqualität zu erhöhen.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 04. Mai 2018 (03:49)
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Präsentation der neuen Metall- und Glasbehälter (von Iinks): gda-Obmann Anton Kasser, Harald Hauke (Austria Glas Recycling GmbH), gda-Gechäftsführer Wolfgang Lindorfer, gda-Obmannstellvertreter Karl Huber, Johann Mayr von der Arge Österreichischer Abfallwirtschaftsverbände, gda-Obmannstellvertreter Alfred Buchberger und Gottfried Bieglmayer von der Reclay UFH GmbH.
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Die meisten Haushalte haben bereits den Gelben Sack erhalten, in dem sie künftig Plastikverpackungen sammeln sollen. Durchgeführt wird die Sammlung von der Firma Reclay UFH. „Wir erwarten uns eine bessere Trennqualität und dadurch auch eine bessere Verwertung der Recyclingstoffe“, sagt Geschäftsführer Gottfried Biegelmayer.

Anlaufen wird demnächst auch die Umstellung der Altglas- und Metallsammlung von Schütt- auf Hubsystem. Begonnen wird im Ybbstal, bis Juni sollen Zug um Zug alle Altstoffsammelzentren mit den neuen größeren Behältern (3.000 Liter) ausgestattet werden. Die Zahl der Sammelstellen wird zugleich von 900 auf 500 reduziert. „Durch die Sammlung des Plastikmülls im Haushalt, müssen die Bürger nicht mehr so oft zu den Müllplatz‘ln fahren“, sagt Kasser.

Gesammelt wird das Altglas von der Austria Glas Recycling GmbH, die sich durch die neuen Behälter mit den kleineren Einwurflöchern ebenfalls eine bessere Trennqualität erwartet. „Es werden künftig leere Glasverpackungen leiser, mit höherer Qualität und mit geringeren Kosten gesammelt“, listet Harald Hauke, Geschäftsführer der Austria Glas Recycling Gmbh auf. Jeder Mostviertler produziert jährlich rund 23 Kilo Altglas.“ Ziel des gda ist es, die derzeitige Gesamttrennquote beim Abfall von 68 auf 70 Prozent zu steigern.