Vorbereitungen für Adventmärke laufen

Gemeinden im Bezirk Amstetten wollen Bürgern vorweihnachtliche Stimmung bieten. Ob Corona ist aber vieles noch in der Schwebe.

Erstellt am 03. November 2021 | 04:16
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Das Organisationsteam der „Flammenden Schlossweihnacht“ in St. Peter in der Au (von links Rudolf Bräu, Schlossmanagerin Sabine Hummer und Kulturgemeinderätin Susanne Pfaffeneder) arbeitet auf Hochtouren, um den Adventmarkt unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen veranstalten zu können.
Foto: Kulturreferat

Trotz steigender Corona-Zahlen laufen im Bezirk in etlichen Gemeinden die Vorbereitungen auf die traditionellen Adventmärkte – wenn auch in teilweise abgespeckter Version.

In Amstetten wird schon am 19. November der Weihnachtswald eröffnet. „Diesmal ohne Geschenksbäume, dafür aber mit schön gestalteten Deko-Bäumen. Die Gastrohütten wird es natürlich auch wieder geben und wir planen bis 23. Dezember auch ein Rahmenprogramm mit musikalischen Darbietungen“, sagt der Geschäftsführer der Amstetten Marketing GmbH, Georg Trimmel. Es soll eine kleine nette Geschichte werden, in die auch die Rathausstraße und das CCA eingebunden werden sollen.

In Ulmerfeld wird es heuer vom 10. bis 12. Dezember einen Adventmarkt geben. Der Name wurde allerdings von „Stille Weihnacht“ in „Schlossweihnacht“ geändert. „Das Schloss und der Vorpark sind gut abzugrenzen und natürlich werden wir bei den Zugängen Corona-Kontrollen machen. Der Aufwand wird also größer sein als in früheren Jahren, wir wollen den Menschen mit dem Markt aber auch im Advent wieder ein Stück Normalität bieten, das ist Bürgermeister Christian Haber hauer sehr wichtig“, sagt Trimmel. Viele Kunsthandwerker haben schon Interesse an einer Teilnahme an der Schlossweihnacht bekundet. In welcher Form Gastronomie angeboten werden kann, ist noch offen.

Besprechung mit Mostviertel-Tourismus

„Die Mostviertel Tourismus GmbH hat diese Woche alle Veranstalter zu einem Treffen geladen, bei der die Verordnung besprochen und überlegt wird, wie Adventmärkte heuer aussehen können“, berichtet Trimmel.

Genau diese Besprechung will man in Seitenstetten abwarten, bevor man eine Entscheidung darüber trifft, ob vom 10. bis zum 12. Dezember im Meierhof des Stifts die „Flammende Hofweihnacht“ stattfinden kann. „Vorbereitungen dafür werden natürlich schon getroffen, aber fix ist im Moment noch nichts“, sagt Bürgermeister Johann Spreitzer.

Auf Hochtouren laufen dafür in der Nachbargemeinde St. Peter die Vorbereitungsarbeiten für die „Flammende Schlossweihnacht“ von 27. bis 28. November im Schloss. „Die Plakate und Folder sind gedruckt und wir werden nächste Woche mit dem Verteilen starten. Auch sonst ist soweit alles auf Schiene“, sagt Schlossmanagerin Sabine Hummer, die gemeinsam mit Kultur-Gemeinderätin Susanne Pfaffeneder und Adventmarkt-Urgestein Rudolf Bräu für die Organisation der Traditionsveranstaltung verantwortlich zeichnet. Das Thema Sicherheit wird heuer bei der „Flammenden Schlossweihnacht“ natürlich besonders großgeschrieben. „Derzeit erarbeiten wir ein strenges Konzept, um alle erforderlichen Maßnahmen des Bundes zu erfüllen“, betont Kultur-Gemeinderätin Susanne Pfaffeneder. Das Team ist optimistisch, dass die Veranstaltung wie geplant über die Bühne gehen kann.

In Biberbach will man den „Advent im Dorf“ am Dorfplatz ebenfalls durchführen. „Wir können das Gelände gut abgrenzen. Es wird nur drei Zugänge geben, wo wir die Einhaltung der Corona-Regel kontrollieren werden. Alles wird etwas mühsamer sein, aber wir hoffen, dass die Veranstaltung stattfinden kann“, sagt Bürgermeister Fritz Hinterleitner.

In St. Valentin wird heuer wieder ein Christkindlmarkt stattfinden, allerdings in abgespeckter Form. Gab es in den vergangenen Jahren immer um die 50 Stände, so werden es diesmal nur 20 sein. „Programmpunkte wie Ponyreiten oder Kinderbasteln wird es heuer nicht geben, auch nicht das offene Stadtamt mit 23 Indoorständen“, informiert Citymanagerin Doris Haider. Der Christkindlmarkt, der am 11. Dezember von 13 bis 20 Uhr abgehalten wird, wird sich diesmal nur am Hauptplatz abspielen und Stände mit Essen und Trinken bieten. Besucher müssen sich registrieren und 3G-Kontrollen unterziehen. „Bei der Kontrolle beim Eingang bekommen die Besucher ein Band. Die Vereine, die die Stände betreuen, sind auch dazu aufgefordert, die Leute dazu anzuhalten, sich ein Band zu holen, falls sie noch keines haben“, informiert Haider.

Abwarten heißt es in Zeillern . „Die Vorbereitungen laufen. Wir gehen davon aus, dass wir den Weihnachtsmarkt machen können, es hängt aber von den Zahlen ab“, sagt Koordinator Johannes Spreitz. Termin für den Zeillerner Advent im Schloss Zeillern wäre jedenfalls der 27. und 28. November.

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