Rettungswägen für die Ukraine

Erstellt am 15. Mai 2022 | 07:20
Lesezeit: 3 Min
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Die Fahrer Isa Brahimi, Nico und Walter Reisner, Dr. Silvia Reisner-Reininger, Dr. Florian Hoffer, Roland Schuller und Helmut Peter machten sich auf den Weg.
Foto: privat
Dr. Silvia Reisner-Reininger aus St. Georgen/Y. und Dr. Florian Hoffer aus Petzenkirchen starteten besondere Hilfsaktion.
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Dank dem Engagement zweiter Ärzte, der Unterstützung heimischer Firmen und einer generell großen Hilfsbereitschaft machten sich am Samstag vor dem Muttertag drei Rettungswägen auf den Weg. Zunächst nach Rietberg (Deutschland), dann weiters nach Lwiw (Ukraine). Die drei Fahrzeuge sollen die medizinische Versorgung des Sheptytsky Hospitals verbessern.

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Diese drei Fahrzeuge können bald das Ukrainische Sheptytsky Hospital in Lwiw unterstützen.
Foto: privat

„Ich kenne den Direktor des Krankenhauses persönlich und schon einige Zeit vor dem Krieg konnten wir dank Spenden von Ärzten und Firmen bereits einen Rettungswagen und medizinisches Material an das Klinikum schicken. Es war klar, dass wir anlässlich des Krieges wieder eine Aktion starten. Geplant war ein Rettungswagen, jetzt sind es durch die tolle Unterstützung sogar drei geworden“, erklärt Dr. Florian Hoffer. Er machte sich, gemeinsam mit Dr. Silvia Reisner-Reininger aus St. Georgen, zwei Söhnen Reisner-Reiningers und weiteren Freiwilligen auf den Weg. Bevor es weiter in die Ukraine geht, müssen die Fahrzeuge in Deutschland angemeldet werden.

Einen Rettungswagen aus Innsbruck transportiert

Möglich war die Aktion nur dank großartiger Unterstützung mehrere Firmen und Personen. Dr. Silvia Reisner-Reininger stellte etwa den Kontakt zur Firma Bene (Waidhofen/Ybbs) her. Diese finanzierte einen kompletten Notarztwagen aus Tirol, der von Wolfgang Hiemetsberger und zwei seiner Freunde aus Innsbruck abgeholt wurde. Garagenvermieter Hiemetsberger stellte zudem einige eigene Garagen für die Fahrzeuge und für Material zur Verfügung. Zwei weitere Rettungsautos kaufte man dank zahlreicher Spenden vom Samariterbund und vom Roten Kreuz an.

Dank der Sach- und Geldspenden, auch vieler Ärzte, können die Fahrzeuge für drei Monate betrieben werden. Firmen, die sich umfangreich beteiligten, waren etwa Lasselsberger Beton, Haubis, das Autohaus Slawitscheck (St. Georgen), die Firma Schüller aus Amstetten oder die Firma Schilder Stadler (Hermann Stadler). Selbst eine zwischenzeitliche Panne konnte den Transport nicht stoppen.

„Es war ein sehr spannender Ausflug. Ich bin froh und dankbar für die großartige Hilfsbereitschaft so vieler Menschen“, bringt es Dr. Silvia Reisner-Reininger auf den Punkt.

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