Ausbau geht weiter. Die Arbeiten am nächsten Abschnitt der L6209 haben nun begonnen. Die Bauzeit dafür soll 15 Wochen betragen.

Erstellt am 03. August 2017 (05:31)
NOEN, Land NÖ
Spatenstich für den Ausbau der L6209 in Weingartl (v.l.): Engelbert Stixenberger (Straßenmeisterei St. Peter), Jürgen Leichtfried (Leiterstellvertreter der Straßenmeisterei St. Peter), Gemeinderat Martin Strohmayr, Vizebürgermeister Maximilian Soxberger, Bürgermeister Friedrich Hinterleitner, Franz Stiedl (Leiter der Straßenbauabteilung Amstetten), Landesrat Ludwig Schleritzko, Gemeinderat Josef Aigner, Josef Decker (NÖ Straßenbaudirektor), Nationalrat Andreas Hanger, Bundesrat Andreas Pum und Dieter Stockinger (Straßenmeisterei St. Peter).

Die Landesstraße L6209 im Gemeindegebiet von Biberbach wird zwischen der L6200 bei Adersdorf und der B121 bei Kematen/Ybbs in Abschnitten bereits seit ein paar Jahren ausgebaut. In den letzten beiden Jahren wurde bisher der Bereich von Kilometer 0,000 bis Kilometer 2,060 mit einem Kostenaufwand von rund 750.000 Euro ausgebaut. Am 24. Juli nahm Landesrat Ludwig Schleritzko nun den Baubeginn für den nächsten Abschnitt im Bereich Weingartl von Kilometer 2,060 bis Kilometer 2,500 vor.

Gründe für die Neugestaltung der L6209 – auf einer Gesamtlänge von 3.200 Metern in einem Zeitraum von mehreren Jahren – sind der schlechte Allgemeinzustand des gesamten Straßenzuges sowie die Breite der Straße.

Landesstraße war bisher nicht breit genug

Mit teilweise nur rund 3,50 Metern ist die aktuelle Breite für die Nutzung durch Landwirtschaft oder Schwerverkehr nicht ausreichend. Deswegen wird die gesamte Strecke auf eine Querschnittsbreite von fünf Metern ausgebaut. Der Ausbau erfolgt entlang des Bestandes mit geringfügigen Verbesserungen in der Linienführung.

Durch diese geringfügige Veränderung des Straßenverlaufes sowie aufgrund der Erhöhung der Fahrbahnbreite sind umfassende Erdbauarbeiten mit Errichtung einer Steinschlichtung erforderlich.

Abschnitt wird rund sechs Wochen gesperrt

Die Tragschicht wird im Baumischverfahren aufgebaut, bei welchem der bestehende Straßenaufbau recycelt und als Unterbau wiederverwendet wird. Im Zuge der Neuerrichtung des Straßenzuges wird die Entwässerung ebenfalls neu errichtet.

Für den geplanten Bauabschnitt wurde eine Bauzeit von rund 15 Wochen angenom-men. Während dieser Bauzeit werden rund sechs Wochen Totalsperren erfolgen, die vom Baufortschritt abhängig sind. Die Umleitung erfolgt dabei über die Landesstraßen L6204 und L6200 sowie über die B121.

Die Bauarbeiten werden von der Straßenmeisterei St. Peter in der Au in Zusammenarbeit mit regionalen Baufirmen ausgeführt. Die Baukosten für diesen Abschnitt der Landesstraße L6209 belaufen sich auf rund 280.000 Euro und werden zur Gänze vom Land NÖ getragen.