Junge Forscher am Werk. Der Energieerlebnisweg ist in die Jahre gekommen und soll nun in einem Projekt von Schülern revitalisiert werden. Das Datum für die Eröffnung steht bereits fest.

Von Sabine Hummer. Erstellt am 30. August 2017 (05:01)
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Der Biber, das Maskottchen des Energieerlebnisweges, wird natürlich bleiben. Bürgermeister Friedrich Hinterleitner lädt die Biberbacher Volksschüler dazu ein, ihren Ideen bei der Umgestaltung des Themenweges freien Lauf zu lassen.
NOEN, Sabine Hummer

Die Gemeinde Biberbach ist weithin auch als Energieforscherdorf bekannt. 2003 wurde unter Federführung der damaligen geschäftsführenden Gemeinderätin und späteren Vizebürgermeisterin Marianne Edermayr der Energieerlebnisweg ins Leben gerufen, der seither vor allem von vielen Schulen besucht wurde, aber auch der Biberbacher Bevölkerung als Naherholungsgebiet dient.

„Trotz Pflege haben sich die Stationen stark abgenützt, beziehungsweise sind nicht mehr ganz up to date“, stellt Bürgermeister Friedrich Hinterleitner fest. Deshalb steht im kommenden Jahr eine Generalsanierung am Plan, bei dem alle Daten und Infos aktualisiert werden, aber auch neue Ideen einfließen sollen.

Evaluation der Stationen

„Die Ideen sollen von Kindern kommen. Es wird ein eigenes Projekt mit den Viertklässlern der Volksschule Biberbach geben, mit dem wir bereits nach Schulbeginn starten wollen“, erzählt der Ortschef. „Wir wollen mit einer Feldforschung starten und herausfinden, was den Kindern besonders gut gefällt. Im Endeffekt sollen sie sich in dem Projekt wiederfinden.“

Zuerst stehe aber eine genaue Erhebung und Evaluation der Stationen am Programm, um die Kosten zu schätzen. Das Projekt soll im Budget 2018 mit ausreichenden Mitteln berücksichtigt werden, beim Bund wird um Zuschuss aus dem Sonderförderungstopf angesucht. Auch das Eröffnungsdatum steht schon fest: „Die Volksschule hält jedes Jahr in der letzten Schulwoche eine Projektwoche ab, da würde die Eröffnung natürlich bestens hineinpassen“, freut sich Bürgermeister Hinterleitner auf viele kreative Inputs der Biberbacher Kinder.