Prinzessin Magdalena: Die Milch lässt sie nicht los

Das Amt der NÖ Milchprinzessin ist für die Biberbacherin Magdalena Payrleitner ein wertvoller Schritt für ihren weiteren Weg, der im Milchbereich sein wird.

Otmar Gartler Erstellt am 08. Juni 2018 | 06:01
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Einer der ersten Auftritte als NÖ Milchprinzessin Magdalena I. war in Amstetten bei der NÖN/Berglandmilch Roadshow.
Foto: Otmar Gartler

Seit rund zwei Wochen repräsentiert Magdalena Payrleitner aus Biberbach das Bundesland Niederösterreich im Bereich der Milchwirtschaft. Sie wurde kurz vor dem Weltmilchtag am 1. Juni in der NÖ Landwirtschaftskammer in St. Pölten zur NÖ Milchprinzessin Magdalena I. und Marlene Laschober aus Lichtenegg in der Buckligen Welt zur NÖ Milchkönigin Marlene I. gekürt.

Aufgewachsen ist Magdalena Payrleitner in Biberbach auf dem elterlichen Milchviehbetrieb, wo sie bis heute gerne mithilft. Man kann sich auch sonst auf ihre helfende Hand, wenn nötig, verlassen. Die Schulmilch begleitete sie durch die Volksschule in Biberbach, Hauptschule in Seitenstetten und Höhere Bundeslehranstalt für Land- und Ernährungswirtschaft Elmberg in Linz.

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Wahl der Milchhoheiten in der NÖ Landwirtschaftskammer in St. Pölten (v.l.): Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Milchkönigin Marlene Laschober, Milchprinzessin Magdalena Payrleitner und Präsidentin der NÖ Bäuerinnen Irene Neumann-Hartberger. Foto: LK NÖ/Franz Gleiß
NOEN, LK NÖ/Franz Gleiß

Auch bei den Praktika der Schule drehte sich alles um die Milchwirtschaft. In Reinsberg auf einem Bauernhofb-etrieb mit Milchkühen, Milch- und Fleischschafen sowie einer Buschenschank ebenso wie in den Niederlanden in einem Melkroboterbetrieb mit 120 Milchkühen oder nach ihrer Elmbergzeit in Neuseeland, wo sie gemeinsam mit ihrem Freund sechs Monate lang auf einer Milchfarm mit 1.100 Kühen arbeitete.

Derzeit arbeitet die Milchprinzessin beim Gemeindeamt in Biberbach als Verwaltungsbedienstete und hilft im Mostbirnhaus in Stift Ardagger aus. Neben der Tätigkeit in der Organisation und als Schriftführerin des Trachtenvereins „D´Trefflingtaler Schuhplattler“ näht und musiziert sie gerne. Seit März ist sie auch Schriftführerin der Weidegenossenschaft Atschreith.

„Es ist mir ein Anliegen, der Unwissenheit vieler Menschen, was die Milch betrifft, entgegen zu wirken, denn viele wissen nicht, woher dieses wertvolle Produkt kommt. Diese Wertvermittlung der Regionalität und der hervorragenden Qualität haben für mich einen besonders hohen Stellenwert“, sieht Magdalena Payrleitner eine ihrer Hauptaufgaben in den nächsten zwei Jahren als Milchprinzessin.