Straßenprojekt: Hauptstrang wird neu. Gemeinde Biberbach investiert rund 180.000 Euro in die Sanierung der Fernwärmeleitung und der Siedlungsstraße Am Hang.

Von Sabine Hummer. Erstellt am 21. August 2018 (05:14)
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Bürgermeister Fritz Hinterleitner überzeugte sich „Am Hang“ vom Fortschritt der Arbeiten, die bis etwa Mitte September andauern werden.
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Seit letzten Montag sind die Bagger „Am Hang“ angerollt, die Generalsanierung der Siedlungsstraße steht am Plan. „Eigentlich war das Projekt schon im Vorjahr angedacht, da die Straße schon ziemlich desolat ist. Der Auftrag war auch bereits an die Firma Lang&Menhofer vergeben“, erzählt Bürgermeister Fritz Hinterleitner. Da jedoch die Fernwärmerohre, die im Straßenbett liegen, schon 30 Jahre alt sind, hat die Gemeinde eine Firma gesucht, die den Zustand der Rohre überprüft, ohne sie zu zerstören.

„Letztendlich hat sich keiner darüber getraut. Die Experten haben jedoch dazu angeraten, die Rohre zu tauschen. Damit hat sich das Projekt um ein Jahr verzögert“, berichtet der Ortschef. Die Firma Lang&Menhofer, die die Auftragssumme halten konnte, wurde mit den Bauarbeiten betraut, den Zuschlag für die Fernwärmeleitung erhielt die Firma Wundara.

Arbeiten erfordern Straßensperre

Eine neue Generation von Rohren wird in die Künette verlegt. Damit sollen künftig Wärmeverluste besser eingedämmt werden. „Wir verwenden langlebige Stahlrohre, die unter Röntgenstrahlen miteinander verbunden werden. Ein Elektrodraht wird mitgezogen, dadurch können wir in Zukunft mittels Prüfsystem Lecks orten, was bei Kunststoffrohren nicht möglich wäre“, erörtert Hinterleitner die Vorteile.

Generell will die Gemeinde die 30 Jahre alte Fernwärme-Anlage optimieren. Im Vorfeld wurden alle Fernwärme-Abnehmer neu erhoben. Derzeit wird ein Konzept ausgearbeitet. Mitverlegt werden außerdem Glasfaserrohre sowie eine neue Wasserleitung. Auch ein Gehsteig wird errichtet. Insgesamt investiert die Gemeinde in dieses Projekt rund 180.000 Euro.

Rund drei Wochen werden die Arbeiten andauern. In diesem Zeitraum ist die Straße teilweise komplett für den Verkehr gesperrt. „Die Zufahrt für Anrainer ist aber weiterhin gegeben“, bedankt sich der Ortschef für das Verständnis.