Amstettner Anrufsammeltaxi: Fahrgastzahlen gesunken. Corona-Lockdown traf auch Anrufsammeltaxi. 11.866 Fahrgäste wurden trotzdem transportiert.

Von Doris Schleifer-Höderl. Erstellt am 22. Januar 2021 (05:41)
CityAst-Betreiber Gerhard Heiss, Anneliese Keiblinger von den Stadtwerken sowie City-Ast-Chauffeur Christian Kröll sind sich sicher, dass die Fahrgastzahlen nach der Pandemie wieder ansteigen werden.
Schleifer-Höderl

Während die Fahrgastzahlen und die Zahl der Einzelfahrten in den Vorjahren stetig gestiegen sind, hat die Pandemie 2020 die CityAst-Beförderung ein wenig einbrechen lassen.

Wie Stadtwerkesprecherin Anneliese Keiblinger, zuständig für die kaufmännische Abwicklung und den Kundendienst des öffentlichen Personalverkehrs im Amstettner Stadtgebiet, sowie CityAst-Betreiber Gerhard Heiss berichten, sei der Rückgang aber nicht gravierend. „Durch die Lockdowns, die Kurzarbeit und die Schließungen der Schulen und des Handels haben vor allem Schüler und Leute, die wir normalerweise mit Bus oder Bahn chauffieren, weniger Fahrten gebucht.“

Im Stadtgebiet verzeichnete man insgesamt 10.556 Fahrgäste (2019: 16.220), in den Bedienungsgebieten Mauer-Greinsfurth sowie Ulmerfeld-Hausmening 1.310 (2019: 1.280). Die drei stärksten Monate waren mit 986 Einzelfahrten der Jänner, der Februar mit 955 sowie der Oktober mit 876. Die am meisten frequentierten Einstiegsstellen sind der Graben und der Bahnhof, die am wenigsten frequentierten das Gericht sowie Dingfurth.

Seitens der Stadtwerke geht man davon aus, dass nach Ende der Pandemie wieder mit einem Anstieg der Fahrten zu rechnen ist. „Vor allem auch deshalb, weil für eine Bezirksstadt Öffis essenziell sind und wir uns bemühen, sie attraktiv, effektiv und effizient wie möglich zu gestalten“, sagt Keiblinger. Sie verweist auch darauf, dass jede Autofahrt, die durch den Umstieg auf CityAst oder CityBus eingespart werden kann, den CO2-Ausstoß reduziere und damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz sowie für die Lebensqualität in der Stadt leiste.

Genau aus diesem Grund gibt es ja seit Kurzem auch ein besonderes Zuckerl für Parkkunden im Amstettner Stadtzentrum. Bis 30. Juni gilt jede Parkscheinquittung ab einemn Euro, die bei einer beschrankten Parkanlage (Parkplätze Mantzos, Wagmeisterstraße, Gaben, Alte Zeile, Klinikum) erworben wird, automatisch als Gratis-Fahrschein für CityAst und CityBus.

Die Quittung kann bei der nächsten Fahrt dem Fahrer vorgelegt werden, der ihn gegen einen Einzelfahrschein im Wert von max. 1,80 Euro eintauscht. Gültig sind alle Quittungen, auf denen das Wort „GUTSCHEIN“ zu lesen ist.

„Mit dieser Aktion möchten wir Autofahrer besonders dazu einladen, doch auch einmal mit dem CityAst oder dem CityBus zu fahren und das Angebot des öffentlichen Verkehrs in Amstetten zu testen“, sagt Keiblinger.