Feuerwehren im Bezirk Amstetten bekämpften im Vorjahr 493 Brände

Erstellt am 23. März 2022 | 04:58
Lesezeit: 2 Min
Florianis zogen beim Bezirksfeuerwehrtag Bilanz über das Jahr 2021, das sie vor viele Herausforderungen stellte.
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Beim Bezirksfeuerwehrtag in Haag gab Bezirkskommandant Rudolf Katzengruber eine eindrucksvolle Bilanz des Jahres 2021 bekannt. Die Feuerwehren des Bezirks rückten 493 Mal zu Brandeinsätzen und 4.587 Mal zu Technischen Einsätzen – etwa Verkehrsunfälle, Fahrzeugbergungen oder Tierrettung – aus. 36.483 Mitglieder wurden zu den Einsätzen alarmiert, haben dabei 69.651 Einsatzstunden geleistet und mit 8.367 Einsatzfahrzeugen wurden 123.797 Kilometer zurückgelegt. Insgesamt wurden die Wehren im Vorjahr zu 5.873 Einsätzen gerufen.

Katzengruber und sein Stellvertreter Josef Fuchsberger verwiesen auch auf einige besondere Herausforderungen im Vorjahr: So waren heimische Florianis beim Hochwasser in Belgien eingesetzt, unterstützten die nord-mazedonischen Wehren bei der Waldbrandbekämpfung, wurden beim Waldbrand im Rax-Gebiet eingesetzt und transportierten Hilfsgüter für die Ukraine. Für die Mithilfe bei den Corona-Teststraßen gab es seitens Nationalrat Andreas Hanger viel Lob.

Mit dabei beim Bezirksfeuerwehrtag waren unter anderem die Kommandos der Feuerwehren, die Abschnittskommandos sowie die Bezirkssachbearbeiter. Der Bezirk gliedert sich in sechs Abschnitte (Waidhofen-Stadt, Waidhofen-Land, St. Peter, Haag, Amstetten-Stadt, Amstetten-Land) und 88 Feuerwehren.

Mit Stand 31. Dezember 2021 gab es im Bezirk 5.227 aktive Mitglieder, 601 Mitglieder in der Jugend, 143 in der Kinderfeuerwehr und 1.195 in der Reserve. 514 Frauen engagieren sich in den Wehren.

Ein Höhepunkt war das Referat von Günther Weiss, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Katastrophenhilfsdienst West.

Katzengruber hob die „hervorragende Zusammenarbeit“ mit verschiedensten Stellen hervor und würdigte die Arbeit der Bezirksalarmzentrale (BAZ) als wichtige Servicestelle für den ganzen Bezirk.

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