Tag des Frühgeborenen: Bereits 920. Baby in Amstetten. Die Neonatologie des Landesklinikums möchte auf den internationalen Tag des Frühgeborenen aufmerksam machen. Insgesamt ist die Geburtenrate weiterhin stabil.

Von Stephanie Turner. Erstellt am 26. November 2017 (05:55)
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Assistenzärztin Birgit Liedler, Oberärztin Taskova Lyubov, Stationsleiterin Maria Geisler, Bereichsleiterin Anna-Maria Mitterlehner und Oberärztin Ingrid Weiss freuen sich mit Mutter Bianka Forjan über den kleinen Sebastian, das 920. Baby im LK. LK
Landesklinikum Amstetten

Etwa jedes zehnte Baby erblickt in Österreich zu früh das Licht der Welt. Im Landesklinikum Amstetten wurden heuer diesbezüglich bisher 75 Frühgeburten ab der 34. Schwangerschaftswoche verzeichnet.

Im Rahmen des internationalen Tages des Frühgeborenen am 17. November und der Geburt des 920. Babys möchte die Neonatologie im Landesklinikum nun auf dieses Thema aufmerksam machen.

Auch bereits 26 Zwillingspaare in Amstetten auf die Welt gekommen

„Das Neonatologie-Team ist bemüht, neben der medizinischen Versorgung eines Frühgeborenen, die Eltern möglichst früh in die Pflege einzubinden. Gleichzeitig wird von Beginn an die Entwicklung des Stillens gefördert. Muttermilchernährung hat bei Frühgeborenen Langzeitauswirkungen und kann viele Erkrankungen verhindern oder positiv beeinflussen“, betont Bereichsleiterin Diplomkrankenschwester Anna-Marie Mitterlehner.

Grundsätzlich werden im Landesklinikum Amstetten Frühgeborene zwischen der 33. und 37. Schwangerschaftswoche versorgt. Jene Frühgeborenen, die noch vor diesem Zeitraum geboren werden, kommen in spezielle Kliniken für Frühgeburten.

Der kleine Sebastian Forjan aus Amstetten ist zwar kein Frühchen, dafür ist er bereits das 920. Baby, das im Landesklinikum heuer das Licht der Welt erblickt hat. Unter diesen 920 Babys wurden auch schon 26 Zwillingspaare geboren.

Da die Geburtenrate im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben ist, geht man vonseiten des Landesklinikums davon aus, dass auch heuer wieder die 1.000er-Marke bei den Geburten überschritten werden wird.