Mehr Fahrgäste im Amstettner CityAst

Erstellt am 11. Februar 2022 | 05:58
Lesezeit: 3 Min
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Cornelia Kaufmann, Mobilitätsexpertin der Stadtwerke, CityAst-Vertragspartner Gerhard Heiss und Stadtwerkesprecherin Anneliese Keiblinger (von links) freuen sich über die positive Bilanz des Anrufsammeltaxis.
Foto: Doris Schleifer-Höderl
Trotz Corona wurde Anrufsammeltaxi 2021 oft genutzt. Bei 8.122 Fahrten wurden 13.000 Fahrgäste befördert.
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Trotz Lockdowns, Kurzarbeit und zeitweiliger Schließung von Schulen und Handel wurde das CityAst 2021 wieder mehr frequentiert als im ersten Pandemiejahr.

Im Stadtgebiet verzeichnete man insgesamt 13.000 Fahrgäste (2020: 10.556), in den Bediengebieten Mauer-Greinsfurth sowie Ulmerfeld-Hausmening rund 1.000 (2020: 1.310). Die drei stärksten Monate waren der November mit 800, der März mit 774 sowie der September mit 757 Einzelfahrten. Die am meisten frequentierten Einstiegsstellen waren der Graben und der Bahnhof sowie die Strecke Blindenmarkter Straße/Dingfurth.

„Besonders gut angenommen wurden im vergangenen Jahr die Einführung des 10er-Blocks von Fahrkarten für Senioren sowie der Verkauf von Wochen- und Monatskarten für Stammfahrer“, berichten Stadtwerkesprecherin Anneliese Keiblinger sowie CityAst-Vertragspartner Gerhard Heiss. Auch die Tageskarten wurden von den Fahrgästen gerne geordert. Geschätzt wurde darüber hinaus, dass man mit allen Kartenvarianten den Umstieg zum/vom CityBus kostenlos nutzen kann – auch mit dem neuen Klimaticket. „Einzig mit einem Westbahnticket ist das derzeit nicht möglich“, erklärt Anneliese Keiblinger.

Bei der Heimfahrt direkt vor die Haustür

Punkten konnte das CityAst offenbar auch damit, das es die Gäste bei der Heimfahrt direkt vor der Haustür absetzt. „Diesen Service schätzen alle Fahrgäste sehr – insbesondere aber jene, die in der Stadt ihre Einkäufe tätigen und schwere Taschen dabeihaben“, sagt Heiss. Das Taxiunternehmen hat sogar CityAst-Fahrer abgestellt. „Und unser Christian Kröll ist bei den Fahrgästen sehr beliebt. Wenn er einen Tag mal nicht da ist, wird schon nachgefragt, wo er ist“, berichtet Heiss. Die soziale Komponente des Anrufsammeltaxis trat während Corona noch mehr in den Vordergrund.

Die Stadtwerke hoffen, dass sie heuer noch mehr Bürgern die Vorteile des CitAsts schmackhaft machen können. „Eines dürfen wir nämlich nicht vergessen: Jedes Privatauto, das weniger in der Stadt unterwegs ist, trägt zu einem reduzierten CO2-Ausstoß bei und ist damit ein wertvoller Beitrag für den Klimaschutz und die Lebensqualität in Amstetten“, betont Keiblinger.

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