„Danke, dass es die Halle gibt“. Die 700 Gäste bei der Eröffnung der neuen Sport- und Kulturhalle staunten nicht schlecht, was ihnen da am Mittwochabend geboten wurde: Als erstes gab es eine Uraufführung zu erleben.

Erstellt am 15. September 2016 (11:50)
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Komponist Thomas Steinkellner schrieb eigens für die Eröffnung das Stück „Ybbsfeld Intrade“ – ein Ensemble aus Musikschullehrern unter der Leitung von Schulleiter Hans Grabner brachte das eindrucksvolle Werk zur Aufführung. Es folgte ein kurzweiliges, zweieinhalbstündiges Festprogramm mit Gratulationen, Rückblicken, Festrede, Eröffnungsakt und zahlreichen Beiträgen der Schüler – von den Kindergartenkindern bis hin zu den Mittel- und Musikschülern. Sie traten etwa als Feuerspucker und -schlucker auf die Bühne, zeigten spektakuläre Turn- und Tanzeinlagen und boten entzückende wie beeindruckende Musikbeiträge.

„Halle bietet mehr Unabhängigkeit und Bewegungsfreiheit“

Zwischendurch meldeten sich die Bürgermeister der Mittelschulgemeinde mit Blindenmarkts Bürgermeister Franz Wurzer an der Spitze sowie die Direktoren der drei Schulen, der Volksschule, der Neuen Mittelschule und der Musikschule, die künftig die neue Sport- und Kulturhalle gemeinschaftlich nutzen, zu Wort.

Immer wieder wurde die große Freude kundgetan, die alle mit dem Neubau, der Ende April des Vorjahres begonnen wurde, haben: „Diese Halle bietet uns mehr Unabhängigkeit und Bewegungsfreiheit. Das Leuchten in den Augen der Kinder und Kollegen, die hier heute auftreten, ist so wunderbar“, machte die Volksschuldirektorin Edith Spanring ihrer Freude Ausdruck. „Danke allen Verantwortlichen, dass es diese Halle gibt.“

Schüler teilten den Gästen mit: „We are happy“

Hans Grabner, Leiter der Musikschule Ybbsfeld, führte die Gäste durch die technischen Möglichkeiten der knapp fünf Millionen Euro teuren Halle: „Es wird möglich sein, dass wir im Raum für die Musikschule Konzerte spielen, während nebenan im Turnsaal Ball gespielt wird. Das ist wirklich sehr gut abgestimmt, das haben die Baumeister super geschafft.

Auch große Bühnenwerke können durch eine perfekte Akustik und einen Orchestergraben gespielt werden“, erklärt er. Überzeugen davon kann man sich davon dann von 7. bis 30. Oktober bei der Aufführung von „Boccaccio“ im Rahmen der Blindenmarkter Herbsttage.

Zum Abschluss teilten die Schüler schriftlich auf einem Plakat mit, was ihnen die neue Halle bedeutet. „We are happy“ („Wir sind glücklich“) stand darauf geschrieben. Dafür hagelte es tosenden Applaus.