Sport- und Kulturzentrum: "Wunsch wird Realität". Am Mittwoch wurde im Beisein zahlreicher Vertreter von Schulen, Politik, Gesellschaft und Kultur der Spatenstich für das neue Sport- und Kulturzentrum in Blindenmarkt gesetzt.

Von Daniela Führer. Erstellt am 01. Mai 2015 (06:00)
NOEN, Gemeinde
So soll das Sport- und Kulturzentrum aussehen. Die Fertigstellung ist für August 2016 geplant.

Der Baustart für das lang ersehnte Sport- und Kulturzentrum im Anschluss an die Neue Musikmittelschule ist bereits erfolgt und lässt die Ausmaße des Megaprojekts schon gut erkennen. Am Mittwoch erfolgte mit dem Spatenstich nun auch der offizielle Startschuss für das 4,8-Millionen-Megabauvorhaben. „Ich bin seit siebeneinhalb Jahren Bürgermeister und seit jeher begleitet mich bereits dieses Projekt“, sagte Franz Wurzer bei seiner Rede.

Michael Garschall, Intendant der Blindenmarkter Herbsttage, die künftig neben Volks-, Mittel- und Musikschule in der neuen Halle ihr „Zuhause“ bekommen, erklärte, warum die Umsetzung so vieler Jahre bedurfte: „Es gab zwei Bedingungen: Die Halle sollte zum einen multifunktionell und für alle benutzbar sein. Zum Zweiten sollte sie das ganze Jahr über ausgelastet sein. Das alles ist mit diesem Projekt nun gelungen. Der Wunsch wird Realität“, freut er sich. Die Fertigstellung ist für August 2016 geplant.

Turnsaal kann zweigeteilt werden

Franz Huber vom Technischen Büro Huber brachte stellvertretend für Baumeister Martin Potzmader von der Top3 BauplanungsgmbH den vielen Gästen, darunter Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka, Herbsttage-Sponsorin Hilde Umdasch, Bezirkshauptmann Norbert Haselsteiner sowie Vertretern der Schulen und der Mittelschulgemeinde das Projekt näher: „Der Turnsaal kann zweigeteilt werden, sodass zwei Unterrichtseinheiten gleichzeitig stattfinden können. An der Längsseite ist eine Galerie für Zuschauer geplant.

Gegenüberliegend wird ein großes Tor errichtet, 16 Meter breit und fünf Meter hoch. Das kann man für die Bühne dahinter wegschieben. Zwischen Bühne und Tor gibt es auch einen Orchestergraben.“ Während der Herbsttage wird im Turnsaal ein Podium für rund 550 Besucher aufgebaut. „Jede Sitzreihe ist dabei erhöht, Sicht und Akustik sind dann optimal“, freut sich Garschall. Bei Spielbetrieb weichen die Schüler auf den bestehenden Turnsaal aus.

"Schmuckkasterl in der Region"

Für die Unterhaltung beim Festakt sorgten die Schüler der Volks-, Musikmittel- und Musikschule mit Gesangsdarbietungen sowie Herbsttage-Lokalmatador Willi Narowetz mit einem witzigen Schüttelreim. „Das jährliche Brummen is a verstummt, weil a neue Halle kummt“, brachte es der Entertainer auf den Punkt.

„Es war nicht immer einfach, doch ihr habt euch nicht beirren lassen. Diese neue Halle wird ein Schmuckkasterl in der Region“, lobte Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka. Er bedankte sich persönlich bei Hilde Umdasch für die jahrelange Unterstützung der Herbsttage.