Zug-Sorgen vom Tisch. Die REX200 bleiben zwar am Nachmittag nicht in Blindenmarkt stehen, dafür aber stündlich ein normaler Regionalexpress-Zug (REX).

Von Daniela Führer. Erstellt am 16. September 2014 (07:03)
JVP-Obmann Daniel Distlberger, Bürgermeister Franz Wurzer und Jugendgemeinderat Albert Brandstetter (v.l.) sind froh, dass der Vollanschluss für Blindenmarkt ab 14. Dezember gewährleistet ist.
NOEN, Gemeinde
Aufatmen heißt es in der Gemeinde Blindenmarkt. Die Sorgen darüber, dass mit dem neuen Bahnverkehr ab 14. Dezember die REX200-Züge am Abend von Wien nach Amstetten nicht in Blindenmarkt stehen bleiben – in der Früh aber schon – scheinen vom Tisch zu sein.

Ortschef klärte Sache mit drei VOR-Vertretern

„Wir wurden von sehr vielen Pendlern angesprochen, die befürchtet haben, sie können zwar am Morgen in die Arbeit fahren, am Abend aber nicht mehr nach Hause“, berichtet Jugendgemeinderat Albert Brandstetter.

Gemeinsam mit Bürgermeister Franz Wurzer war er am vergangenen Mittwoch in der Angelegenheit bei drei Vertretern von VOR (Verkehrsverbund Ost Region). Dabei wurde alles geklärt.

„Die REX200 fahren in der Früh über die neue Trasse, sind dabei schneller und übernehmen in der Früh quasi die Arbeit des normalen REX-Zuges“, erklärt Brandstetter. Von 11 bis 19 Uhr bleibt dafür wieder der normale REX in Blindenmarkt stehen. Stündlich seien so gute Verbindungen für Pendler und Schüler gegeben.

„Wir werden auf jeden Fall dran bleiben“

Laut Bürgermeister Franz Wurzer gab es in dieser Causa ein „Informationsproblem. Wir hätten ja nichts erfahren, wenn wir nicht so oft nachgefragt hätten“, sagt er.

Nächstes Jahr im April werden wieder Gespräche zum Fahrplan für 2016 geführt. „Da fahren dann alle Verbindungen auf der schnellen Strecke. Wir werden auf jeden Fall dran bleiben, dass sich die Situation nach dem teuren Umbau für Blindenmarkt nicht verschlechtert“, versprechen die Gemeindevertreter.