Ganz Euratsfeld erblühte zum Sieg. Euratsfeld kürte sich zum Landessieger und ließ unter anderem die Stadt Retz hinter sich.

Von Peter Führer. Erstellt am 02. September 2019 (04:26)
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Mitglieder des Vereins Schönes Euratsfeld und viele freiwillige Helfer freuen sich über den Landessieg bei „Blühendes Niederösterreich“. Die Siegerehrung findet übrigens am 10. September statt. „Danach wird es sicher eine Veranstaltung geben, mit der wir Danke sagen können bei allen, die mitgeholfen haben“, verrät Andreas Haag.
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In Euratsfeld blüht es am schönsten. Zu diesem Ergebnis kam man beim Landesbewerb „Blühendes Niederösterreich“, dessen Sieger in der Vorwoche gekürt wurden. Nachdem Mostviertelsieg steht Euratsfeld damit auch im Bundesland in der Gruppe II (Gemeinden bis 3.000 Einwohner) an der Spitze. Überzeugen konnte man die sechsköpfige Jury mittels einer „Tourismusrundfahrt“.

„Für uns hat gesprochen, dass wir einen starken Verein ‚Schönes Euratsfeld‘ mit vielen Helfern haben. Zu unseren Tätigkeiten gehört auch der Blumenschmuck. Das Gestaltungskonzept vom Kreisverkehr bis zum Kirchenplatz und die jährlich aufblühenden Stauden sind super angekommen. Zudem haben andere Vereine und viele, unglaublich engagierte Hausbesitzer mitgeholfen und das Ortsbild verschönert. Das war beeindruckend“, freut sich Andreas Haag, Obmann des Vereins „Schönes Euratsfeld“. Es habe fast ganz Euratsfeld mitgemacht.

"Es is schön zu sehen, dass heute so viele mithelfen"

„Ich habe schon mit einer guten Platzierung gerechnet, weil wir viel herzuzeigen haben. Aber dass wir auch Städte wie das wunderschöne Retz hinter uns lassen und Erster werden, ist schon verblüffend, aber natürlich umso erfreulicher“, weiß Haag.

Bei seiner Antrittsrede als Obmann vor zehn Jahren sei für Haag der Blumenschmuck nicht unbedingt im Vordergrund gestanden. Das habe sich geändert. „Mittlerweile habe ich mich sehr gewandelt und da bin ich stolz drauf. Es ist außerdem schön zu sehen, dass heute so viele gerne mithelfen. Vor zehn Jahren haben sich alle geärgert übers Jähten. Heute sind immer 15 bis 20 Leute gerne als Gemeinschaft dabei. Darum funktioniert’s auch“, ist Haag sicher.