Glasfaser in Seitenstetten: Aktion nähert sich Ende

Erstellt am 01. Januar 2022 | 05:29
Lesezeit: 3 Min
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„Sagen Sie JA zur Glasfaser in Ihrem Haus, sagen Sie JA zum weiteren Aufblühen von Seitenstetten!“, wünschen sich Bürgermeister Johann Spreitzer und Abt Petrus Pilsinger übereinstimmend (von links).
Foto: Penz
Für Haushalte und Betriebe der Gemeinde werden nun noch bis Ende Jänner die besten Internetverbindungen zum Aktionspreis angeboten.
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Die ständig wachsende Angebotsvielfalt an Services im Internet nimmt tagtäglich zu, dies bedarf aber einer angemessenen Technologie, die Höchstgeschwindigkeit auch in ländlichen Gebieten sicherstellt. „Glasfaserinfrastruktur ist heutzutage die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg und auch für die Attraktivität eines Wohnsitzes. Seitenstetten hat nun noch bis 31. Jänner die einmalige Chance, für den Ausbau des NÖ Glasfasernetzes in der Gemeinde zu sorgen“, sieht Bürgermeister Johann Spreitzer nur Vorteile in diesem Angebot zum Aktionspreis von 300 Euro pro Anschluss. Dafür braucht es mehr als 42 Prozent Bestellungen im vorgesehenen Ausbaugebiet mit insgesamt 960 möglichen Anschlüssen; 420 davon sind erforderlich, nur dann kann die NÖ Glasfaserinfrastruktur GmbH (nöGIG) die weiteren Schritte setzen, mit dem Bau Mitte des kommenden Jahres starten und den ersten Ausbauschritt bis Herbst 2023 abschließen. Insgesamt werden in den nächsten Jahren niederösterreichweit etwa 100.000 Glasfaseranschlüsse bis zum Haus errichtet. Nachdem das NÖ Modell in vier Pilotregionen des Landes erfolgreich erprobt worden ist, läuft nun der reguläre Ausbau. Diese Infrastruktur bleibt langfristig im Besitz des Landes und steht unterschiedlichen Anbietern von Internetdiensten offen, der Wettbewerb unter den Dienstanbietern ist also gewährleistet.

Viele gute Gründe sprechen für den Glasfaserausbau: Nur eine starke, stabile Verbindung mit beinahe uneingeschränkter Kapazität ist zukunftssicher und schnell mit hohen Upload-Geschwindigkeiten sowie kurzen Antwortzeiten; Glasfaser hebt die Infrastruktur und Lebensqualität, steigert den Wert des Hauses, belebt die Gemeinde und sichert den Wirtschaftsstandort. Bis 31. Jänner hat nun also noch dieses einmalige Aktionsangebot Gültigkeit. „Erfolgreiches Wirtschaften ohne Internet ist heute kaum noch vorstellbar und gerade auch die Schule wird Digitalisierung weiter intensiv vorantreiben“, ist auch Abt Petrus Pilsinger überzeugt, der sich für das Stift mit dem Gymnasium bereits zwei Anschlüsse gesichert hat und auch das Grundstück für den Verteilerkasten in Sportplatznähe langfristig zur Verfügung stellt. „Gemeinderäte werden als ‚Glasfaserbotschafter‘ unterwegs sein und bei Hausbesuchen aufzuklären versuchen. Eine frühzeitige Anmeldung würde uns und der nöGIG freilich die Planungen erleichtern, schließlich geht es um ein Gesamtbauvolumen von 2,4 Millionen Euro“, stellt Bürgermeister Spreitzer klar. Am 13. Jänner wird in der Zeit von 13 – 18 Uhr auch noch eine Glasfaser-Infoveranstaltung am Gemeindeamt in Form von Sprechstunden angeboten.

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