Das Leben vor über 100 Jahren in Strengberg

Die ehemalige Hauptschuldirektorin Christine Ziervogl präsentiert zahlreiche Fotos aus der Gemeinde-Historie.

Erstellt am 23. Juni 2021 | 05:16
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Wie hat das Leben in der Gemeinde Strengberg vor vielen Jahren und sogar Jahrhunderten ausgesehen? In Christine Ziervogls Buch „Strengberg in alten Ansichten“ kann man in die Vergangenheit eintauchen.
Foto: Ziervogl, Ziervogl

Die Strengbergerin Christine Ziervogl, langjährige Lehrerin und fünfzehn Jahre lang bis zu ihrer Pensionierung Direktorin der Hauptschule Strengberg, hat das Buch „Strengberg in alten Ansichten“ veröffentlicht. Schon seit vielen Jahren beschäftigt sich die geborene Strengbergerin mit geschichtlichen Themen, besonders die Kultur und die Geschehnisse der früheren Tage in ihrer Heimatgemeinde erwecken immer noch ihr Interesse.

„Es ist wichtig, die Geschichte zu bewahren und an die nächsten Generationen weiterzugeben“, ist Ziervogl überzeugt. Daher engagiert sie sich auch als Mitglied des Vereins „VEMOG – Verein zur Erforschung der Mostviertler Geschichte“. Christine Ziervogl veröffentlichte zudem bereits in der Vergangenheit einige Bücher, unter anderem „Dort unten, wo die Heimat war“, „Strengberger Lesebuch“ und „Verlorene Jahre“. Ebenso interviewte sie einige Strengberger Zeitzeugen in ihrem Film „Spurensuche“.

Mit Fotos aus dem 19. Jahrhundert

In dem neuen Buch „Strengberg in alten Ansichten“ präsentiert die Pädagogin nun viele alte Bilder rund um Strengberg, die mit kurzen Beschreibungen oder Sprüchen ergänzt werden. Die meisten Fotos stammen aus dem 20. Jahrhundert, es sind allerdings auch welche aus dem 19. Jahrhundert darin zu finden. Ziervogl nutzte ihren Bekanntenkreis, ihr gesammeltes Wissen sowie Ausschreibungen in der Gemeindezeitung zur Sammlung der Dokumentationen. Ebenso ging sie von Haus zu Haus und befragte die ältere Generation.

Zahlreiche Fotos hatte die pensionierte Lehrerin allerdings auch schon durch ihre langjährige Beschäftigung mit der Strengberger Geschichte gesammelt zuhause vorliegen. Dadurch ist sie auch auf die Idee gekommen, ein Buch mit Bildern und kurzen Erklärungen dazu zu veröffentlichen.

„Ein Bild spricht bekanntlich mehr als tausend Worte“ Christine Ziervogl

Die Fotos sind im Buch thematisch und nach Ortszugehörigkeit geordnet. Es sind auch Bilder von der Arbeit und Tätigkeiten in der Landwirtschaft, wie zum Beispiel vom Dreschen, zu finden.

„Durch die Corona-Pandemie war es natürlich nicht so leicht, mit den Menschen persönlich zu sprechen. Daher hat sich auch die Veröffentlichung meines Buches etwas nach hinten verschoben“, erklärt die Geschichte-Expertin. Jetzt ist das Buch „Strengberg in alten Ansichten“ allerdings fertig und kann ab Ende Juni im Gemeindeamt Strengberg erworben werden.