Pflege im Bezirk Amstetten: „Vollen Einsatz gezeigt“. Mitarbeiter der Sozialstationen im Bezirk Amstetten leisteten im herausfordernden vergangenen Jahr insgesamt 126.128 Einsatzstunden und betreuten 863 Kunden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 13. Februar 2021 (04:29)
Regionalleiter Markus Lurger beim Test mit Pflegeleiterin Birgit Rass und der Einsatzleiterin der Sozialstation Ybbstal, Silvia Gassner.
Caritas

„2020 war ein herausforderndes Jahr in der Pflege“, fasst der Caritas-Regionalleiter für Betreuen und Pflege im westlichen Mostviertel, Markus Lurger, zusammen. „Aber trotz der zusätzlichen Belastung durch Schutzausrüstung und einer phasenweise angespannten Personalsituation bei Quarantäne von Pflegekräften haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervorragende Arbeit geleistet und vollen Einsatz gezeigt.“

„Waren oft der einzige Kontakt am Tag“

In den 16 Sozialstationen im Mostviertel versorgten die 430 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Jahr 2020 mehr als 2.000 ältere und pflegebedürftige Menschen in über 332.000 Einsatzstunden. Davon leisteten im Bezirk Amstetten die 179 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sechs Sozialstationen Amstetten, Haag, Haidershofen, Kematen, St. Peter/Au und Ybbsitz 126.128 Einsatzstunden und betreuten dabei 863 Kunden.

Birgit Rass, Pflegeleiterin Mostviertel West, betont, wie wichtig die Unterstützung der Caritas besonders in diesem Jahr für die Kunden war: „In Zeiten von Social Distancing waren wir für viele alleinlebende Menschen oft der einzige Kontakt am Tag.“

Markus Lurger hat die Leitung der Region Mostviertel West inne.
Caritas

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen Schutzausrüstung und halten sich streng an Hygienevorschriften. Hinzu kommen regelmäßige Antigen-Schnelltests direkt in den Sozialstationen. Für Februar/März ist die Corona-Impfaktion der Bundesregierung für mobile Pflegekräfte geplant. All diese Maßnahmen tragen wesentlich zum Schutz unserer Mitarbeiter und Kunden bei“, bekräftigt Markus Lurger.

Bei den Antigen-Schnelltests in den Sozialstationen liegt der Vorteil darin, „dass unsere Pflegefachkräfte die Tests selbst durchführen können. Innerhalb von 15 Minuten hat man sein Testergebnis. Das bringt mehr Sicherheit vor einer Ansteckung und ein gutes Gefühl bei der Arbeit“, sagt Birgit Rass.

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