Alternative für Feuerwehrhaus St. Peter in der Au

Vorvertrag ist ausgelaufen, weshalb Grundstück an der B122 nun als Standort für ein neues Feuerwehrhaus in Frage kommt.

Erstellt am 23. Juli 2019 | 04:36
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Derzeit wächst auf dem Grundstück an der B122 noch der Mais, in naher Zukunft könnte hier ein neues Feuerwehrhaus stehen. Die Besitzer haben Kommandant Phi lipp Deinhofer und Bürgermeister Johannes Heuras das Grundstück bereits mündlich zugesichert. Nun gilt es, die Machbarkeit eines Feuerwehrhaus-Projektes an diesem Standort zu prüfen. Hummer
Foto: NOEN

Im April haben der Dorferneuerungsverein, Bürgermeister Johannes Heuras und die Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr und des Musikvereins eine Machbarkeitsstudie präsentiert.

Die Thematik dahinter: Ein gemeinsames, modernes Domizil für Musik und Feuerwehr am jetzigen Standort des Feuerwehrhauses.

„Zu diesem Zeitpunkt war das die einzig mögliche Fläche für so ein Vorhaben – mit allen Vor- und Nachteilen“, informiert Bürgermeister Johannes Heuras.

Der Standort mitten im Marktzentrum ist nämlich vor allem platztechnisch eine Herausforderung für die Umsetzung eines derartigen Großprojekts, zumal für das neue Gebäude auch ein Grundstück der Neuen Mittelschule herangezogen werden müsste.

Fläche erst jetzt zur Verfügung

„Wir haben immer betont, dass die Machbarkeitsstudie kein fertiges Konzept ist und selbstverständlich die Augen und Ohren für Alternativstandorte offengehalten“, betont der Ortschef. In den vergangenen Tagen tat sich in dieser Causa eine neue Chance rund um ein Grundstück an der B122 auf.

„Bisher stand diese Fläche nicht zur Verfügung, weil es durch einen Vorvertrag an einen anderen Interessenten gebunden war. Dieser Vertrag ist jetzt abgelaufen und ich habe bereits sehr erfreuliche Gespräche mit den Besitzern geführt“, kann sich Bürgermeister Johannes Heuras über eine mündliche Zusage seitens der Grundeigentümer für den Kauf des Grundstücks durch die Marktgemeinde freuen.

Hier hätten wir genügend Flächen zur Verfügung, um auch unsere Übungen abhalten zu können,"Kommandant Philipp Deinhofer

Für den Musikverein liegt der Alternativstandort zwar nicht günstig, für die Freiwillige Feuerwehr wäre er aber perfekt, wie Kommandant Philipp Deinhofer erklärt: „Hier hätten wir genügend Flächen zur Verfügung, um auch unsere Übungen abhalten zu können. Zwar haben die meisten Kameraden einen weiteren Anfahrtsweg als bisher, aber auch die Zufahrts- und Parkplatzsituation wäre wesentlich beruhigter als im Markt.“

Der nächste Schritt sei nun, zu prüfen, ob die Umsetzung eines Feuerwehrhaus-Projektes an diesem Standort auch vonseiten der Infrastruktur und Finanzierbarkeit machbar ist.

Feuerwehrhaus könnte Musikheim werden

„Eines ist klar, es handelt sich dabei um kein Gemeinschafts-, sondern um ein Einzelprojekt. Sobald alle Faktoren feststehen, wird es Aufgabe des Gemeinderates sein, einen Grundstückskauf vorvertraglich zu regeln, damit in einer Planungsphase eine Grundstückssicherheit gegeben ist“, erklärt der Bürgermeister.

Sollte es zur Realisierung dieses Projekt kommen, würde das jetzige Feuerwehrhaus für anderweitige Vorhaben – unter anderem ein neues Musikheim – zur Verfügung stehen.