5er Session: Vom Liebeslied zum Protestsong. Die Eventreihe „5er Session“ lieferte am gestrigen Mittwoch im „Das Mozart“ mit „Cherry an the Cake“ eine herzerwärmende Reise in die Welt des Singer-Songwritings.

Von Leopold Kogler und Heribert Hudler. Erstellt am 23. Juli 2020 (11:42)

Die Idee der Amstettner „5er Session“ greift weiter als bloß die Füllung eines musikarmen Sommers, denn für diese Eventreihe wurden nicht nur spezielle Orte wie Drehscheibe oder Boxring ausgewählt, sondern auch großartige junge Musikerinnen und Musiker zu einem Auftritt herangezogen. So auch am Mittwochabend in der Eventlocation „Das Mozart“.

Mit „Cherry and the Cake“ – das sind Ulrich Huber und Sophie Diridl – und drei weiteren Gastmusikern (Dominic Mayerhofer, Michael Stöger, Simon Schnirzer) wurde eine Formation präsentiert, die sowohl mit romantischen Songs und verträumten Balladen als auch mit kämpferischen Protestsongs zu begeistern wusste.

Mit dieser perfekten Mischung aus selbst komponierten und getexteten Songs bot die Sängerin Sophie Diridl gemeinsam mit ihren Bandkollegen den perfekten Rahmen, um in eine herzerwärmende Stimmung zu kommen. Einen Gang zurückschalten, still werden, sich einlassen auf den Zauber des frischen Singer-Songwritings, war da angesagt.

Die Songs verfehlten nicht ihre Botschaft. Alles passte an diesem Abend. Die charmante Stimme, die romantische Verträumtheit aber auch der eindringliche Protest, alles verpackt in eine noble, ideenreiche Klangwelt. Ein einfühlsames Konzert zwischen Liebeslied und Protestsong. Das zahlreiche Publikum dankte mit großer Begeisterung.

Die Gruppe „Cherry and the Cace“ mit Dominic Mayerhofer (drums), Sophie Diridl (vocals, piano), Ulrich Huber (vocals, guitar), Michael Stöger (bass), und Simon Schnirzer (accordeon) mit den Gemeinderätinen Manuela Schnakl, Anja Stix, Kulturstadtrat Stefan Jandl, Bürgermeister Christian Haberhauer, Gemeinderätin Regina Öllinger und Kulturamtsleiterin Elke Strauß.
Heribert Hudler