City-Manager gekürt, aber nicht präsentiert. Die Stadtgemeinde Amstetten und der Cityclub trafen die Entscheidung. Auf den Auserkorenen warten zahlreiche Aufgaben.

Von Hannes Hirtenlehner. Erstellt am 02. Juni 2014 (10:00)
NOEN, Archiv
Die Einkaufsnacht ist derzeit der Renner unter den Veranstaltungen des Cityclubs. Mit Spannung darf nun erwartet werden, welchen frischen Wind der neue City-Manager bringen wird. Dabei ist die Entwicklung und Organisation von Events aber nur ein Teil seines Aufgabenbereichs.

Eine wichtige Personalentscheidung für das künftige Stadtmarketing der Stadtgemeinde und des Cityclubs wurde in der Vorwoche gefällt. Im Rahmen eines Hearings wurde aus fünf Kandidaten der geeignetste für den erstmals ausgeschriebenen Job eines City-Managers ausgewählt. Im Vorfeld hatte die Firma Cima aus Ried unter den zahlreichen Bewerbern bereits eine Vorauswahl getroffen.

Noch kein Name bekannt gegeben

Bekannt gegeben wurde der Name des City-Managers in der Vorwoche jedoch noch nicht: Schließlich sei noch kein Vertrag unterschrieben, hieß es vonseiten der Stadtgemeinde.

Zu den Kernaufgaben des City-Managers wird jedenfalls Citymarketing – die Bewerbung Amstettens als Einkaufsstadt im regionalen Umfeld und Einzugsgebiet ebenso gehören wie aktives, gesamtstädtisches Standortmarketing: Dies betrifft zum Beispiel die Mitwirkung bei Bemühungen um Betriebsansiedlungen, Leerflächenmanagement (leer stehende Geschäftslokale wieder mit Leben erfüllen) sowie die Entwicklung und Umsetzung zielgruppenspezifischer Aktivitäten.

Außerdem soll der Citymanager natürlich auch „Veranstaltungen und Eventreihen mit innovativem Charakter“ organisieren.

„Außen-Auftritt“ soll professioneller werden 

Bürgermeisterin Ursula Puch ebner meinte: „Wir sehen die Vorteile eines professionellen Stadt- und Standortmarketings darin, dass es zu einer Verbesserung des ,Außen-Auftritts‘ unserer Stadt inklusive der Ortsteile kommen wird. Mit dem Marketing haben wir ein effektives Instrument, mit dem die Weiterentwicklung der infrastrukturellen Attraktivität Amstettens weiter ausgebaut und gesteuert werden kann. Das Stadtmarketing soll unter anderem nachhaltige Unterstützung für die Amstettner Wirtschaft bei der Umsetzung und Organisation von Aktionen und Projekten bieten.“

Puchebner ist überzeugt, dass der Weg, der hier eingeschlagen wird, gut ist, jedoch wird das Stadtmarketing mit Sicherheit nicht unmittelbar nach Aufnahme der Tätigkeit der Geschäftsführung wirksam und messbar werden: „Daher muss man sich jetzt – nach dem Startschuss – auch die Zeit geben, die Geschäftsführung tätig werden zu lassen, um dann zu evaluieren, wie die Aktivitäten, Initiativen und Projekte greifen“.