Forderung nach Wirtschaftshilfen im Bezirk Amstetten

Wirtschaft trägt Lockdown mit, hofft aber auf Unterstützung.

Erstellt am 24. November 2021 | 03:32
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„Für die regionale Wirtschaft ist die Lage sehr belastend und die Stimmung ist vor allem im Tourismus, im Handel aber auch im Dienstleistungssektor frustrierend. Die Verschärfung der Corona-Maßnahmen ist aber notwendig, um das Pandemiegeschehen einzudämmen“, betont Wirtschaftskammer-Bezirksstellenleiter Andreas Geierlehner zur aktuellen Situation.

Oberste Priorität hätten Einhaltung und Kontrolle der Maßnahmen. Sie seien wichtig und richtig. „Die Pandemiebekämpfung darf aber nicht auf dem Rücken der Betriebe und Beschäftigten ausgetragen werden. Die verschärften Maßnahmen müssen mit Wirtschaftshilfen für betroffene Branchen einhergehen. Unsere Betriebe und ihre Mitarbeiter brauchen Planbarkeit und Sicherheit“, führt Geierlehner weiter aus.

Seit Pandemiebeginn hätten die Betriebe maßgeblich zur Eindämmung des Infektionsgeschehens beigetragen – durch Präventions- und Hygiene-Konzepte sowie durch hunderttausende betriebliche Testungen und Impfungen. „Als Wirtschaftskammer erwarten wir für unsere Betriebe eine rasche und unbürokratische Umsetzung der angekündigten Verlängerung der Wirtschaftshilfen“, ergänzt Geierlehner.

Wie Hannes Grubner, Leiter des CCA in Amstetten, erklärt, halte man sich natürlich an die Maßnahmen. „Wir arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen und halten das Center und die definierten Shops (Lebensmittel, Drogerie, Apotheke und Gastronomie) während der beschlossenen Öffnungszeiten offen, um unserer Rolle als Nahversorger auch in dieser für alle schwierigen Zeit gerecht zu werden“, berichtet Grubner. Die Ansteckungsgefahr im Center sei jedenfalls äußerst gering, man desinfiziere zudem alle kontaktintensiven Oberflächen in maximal hoher Frequenz.