Kindergärten im Bezirk Amstetten: Das Personal wird knapp

Erstellt am 02. Februar 2022 | 04:55
Lesezeit: 2 Min
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Mit einem Transparent bitten Bürger von Aschbach die Demonstranten, auf ihre Kinder Rücksicht zu nehmen.
Foto: privat
Corona zeigt Wirkung: In manchen Gemeinden sind Kindergartengruppen geschlossen oder laufen im Notbetrieb.
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Die steigenden Zahlen machen sich auch in den Schulen und Kindergärten bemerkbar, wo das Personal in manchen Gemeinden knapp wird. „Im Kindergarten haben wir schon Notbetrieb und einige Gruppen zusammengelegt. In den Schulen funktioniert der Betrieb gerade noch“, erklärt Haags Bürgermeister Lukas Michlmayr. In der Nachbargemeinde Haidershofen kann man den Betrieb in den Kindergärten mit dem Reservepersonal aufrechterhalten. „Die Damen, die sonst aushelfen, sind jetzt vollwertiges Personal“, betont Bürgermeister Manfred Schimpl.

Auch in der Gemeinde Öhling gibt es derzeit Probleme im Kindergarten. Zwei Gruppen sind gesperrt, weil einerseits Kinder, aber auch Betreuerinnen positiv auf Corona getestet wurden. In Oed war ebenfalls eine Gruppe gesperrt, dort hat sich die Lage aber wieder normalisiert.

Für Aufregung im Bezirk sorgen nach wie vor die regelmäßigen Corona-Demos. Aschbacher Bürger, die sich gestört fühlen und nicht nachvollziehen können, warum die Protestaktionen ausgerechnet in ihrer Gemeinde stattfinden, wenden sich nun mit einem Transparent am Rathausplatz an die Impfkritiker.

„Bewohner von Aschbach an die Corona-Demonstranten:

Wir können nichts für Corona!

Wir können nichts für die Maßnahmen!

Wir können nichts für die Impfung!

Warum geht ihr spät abends durch unsere Wohnsiedlungen, macht einen Riesenlärm, weckt unsere Kinder auf, macht manchen von ihnen Angst und stört die Erholung der Menschen, die hier wohnen?

Wir Aschbacher bitten um Ruhe in unserer schönen Gemeinde!!“

Der Behörde sind hierbei allerdings die Hände gebunden. Das Demonstrationsrecht lässt Protestzüge durch Siedlungen zu.

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