Discobesuch lässt noch auf sich warten. Robert Gelbmann spricht sich gegen zu frühe Öffnung aus.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 24. Februar 2021 (04:42)
K1-Geschäftsleiterin Melanie Scheidl und Lehrling Nico Kaufmann kümmern sich um Robert Gelbmanns Lieferservice und produzieren die Angebote.
privat

Wann darf die Nachtgastronomie aufsperren? Robert Gelbmann (K1 Discoclub, Yellow, Stehachterl) befürwortet die Entscheidung, jetzt noch keine Öffnung zu ermöglichen. „Da ist noch viel unklar. Etwa, wie es mit Sperrstunde, Testpflicht oder Beschränkungen der Gästezahl aussieht. Mit 30 Prozent vom normalen Umsatz ist auch niemand geholfen. Besser gut zusperren als schlecht aufmachen“, erklärt er.

Das Unterstützungsprogramm funktioniere. Es wäre auch kein Problem, wenn die Situation noch mehrere Monate gleich bleibe. Dennoch hofft Gelbmann, dass bei vernünftigen Rahmenbedingungen, bald eine Öffnung möglich ist.

In den vergangenen Monaten hat der Amstettner übrigens mit vielen kreativen Aktionen Kunden gewonnen – wie dem „Flying Barman“, der am Wochenende unterwegs ist, oder regelmäßigen speziellen Paket-Angeboten zum Nikolaus oder Silvester oder sonstigen Anlässen. Auch spezielle Sushi-Pakete oder seit neuestem Käseplatten zum Verkosten liefert er aus. „Man muss sich eben immer wieder etwas einfallen lassen“, weiß er.

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