41 positive Fälle bei Massentests im Bezirk Amstetten. 17.000 Menschen ließen sich heute im Bezirk Amstetten freiwillig Testen. 41 Personen erhielten ein positives Ergebnis.

Von Red. Amstetten. Erstellt am 12. Dezember 2020 (19:24)
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Auch in Viehdorf halfen freiwillige Helfer bei der Durchführung des Testes mit. Von links: Paul Kleindl, Franz Eder, Karina Eder, Thomas Haunschmid, Sabine Dorner (beide Rotes Kreuz), Markus Burgstaller, Bürgermeister Franz Zehethofer und Andreas Teufel.
Manfred Obermüller

Heute Samstag stand der erste der beiden Testtage auf dem Programm. Insgesamt nützten im Bezirk Amstetten (Stand 18.30 Uhr) 17.096 Menschen die Möglichkeit und ließen sich einen Abstrich entnehmen. 41 positive Fälle wurden festgestellt, wobei diese nun noch einem PCR-Test unterzogen werden.

Zufrieden über den Verlauf zeigt man sich beim Roten Kreuz. „Die Organisation und Technik haben super funktioniert, auch die motivierten Mitarbeiter waren immer gut ausgelastet. Wir sind sehr zufrieden“, bilanziert Herbert Haselsteiner, Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes Amstetten. 

Bei der Beteiligung befinde man sich landesweit im guten Durchschnitt. Die Zahl der 41 positiven Fälle –der Bezirk liegt damit in NÖ hinter St. Pölten Land auf Platz 2 – könne, vermutet Haselsteiner, darauf zurückzuführen sein, dass es im Bezirk doch einige Cluster gehabt habe.

QR-Zettel wichtig für die weiteren Schritte

Während die Testung laut Haselsteiner weitgehend problemlos verlief, gab es bei einigen Teilnehmern Unklarheiten über die (Weiter-)Verwendung des Zettels mit dem QR-Code, den man bei der Anmeldung erhält. So sei es nicht immer klar gewesen, dass man den Zettel unbedingt bis nach Abschluss des Testes aufheben sollte „Bitte unbedingt aufheben. Damit kann man im Internet nachsehen, wie die nächsten Schritte aussehen. Das Ergebnis bekommt man zwar auch per SMS, der QR-Code ist aber vor allem dann wichtig, wenn das Ergebnis positiv ausfällt“, unterstreicht Haselsteiner.  

44 Personen erhielten übrigens ein ungültiges Ergebnis, zum Beispiel aufgrund eines fehlerhaften Test-Kits. „In diesen Fälle gibt es die Möglichkeit, noch einmal zur Testung zu kommen. Man braucht sich dafür auch nicht anmelden“, erklärt Haselsteiner.