Ausreisetests in Scheibbs betreffen auch Amstettner. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Bezirk Amstetten von Mittwoch auf Donnerstag auf 321,8 gefallen. Die Bezirkshauptmannschaft meldet heute 654 infizierte Personen. Dramatischer ist die Lage im Bezirk Scheibbs. Da dort die Bezirksinzidenz zum siebenten Mal in Folge den 400er-Grenzwert überschritten hat wird der Bezirk zur Hochinzidenzregion erklärt und es treten um 0 Uhr Ausreisetests in Kraft. Das betrifft natürlich auch Personen aus dem Bezirk Amstetten, die im Nachbarbezirk arbeiten.

Von Red. Amstetten. Erstellt am 08. April 2021 (15:12)
Die Kontrollen der Ausreisetests im Bezirk Scheibbs haben begonnen.
APA/HELMUT FOHRINGER

Die Scheibbser Ausreisetests betreffen natürlich auch Personen aus dem Bezirk Amstetten, die im Nachbarbezirk arbeiten. Sie brauchen künftig zur Heimfahrt einen Antigen-Test der nicht älter als 48 Stunden  oder einen PCR-Test der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Gültig sind außerdem eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion oder ein Nachweis über neutralisierende Antikörper für einen Zeitraum von drei Monaten, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Probenahme.

Ausnahmen von den Ausreistests gibt es für Schüler, die in anderen Bezirken Unterricht haben, für einzelne Berufsgruppen, Einsatzkräfte oder Transporteure – sowie für Behörden-, Arzt- und Gerichtstermine und bei Durchreise ohne Zwischenstopp.

Die Polizei im Bezirk Scheibbs wird Kontrollen durchführen und ab dem Wochenende auch strafen. Zur Unterstützung wurde auch eine Streife aus dem Bezirk Amstetten angefordert.

Noch einmal mit einem blauen Auge ist der Bezirk Melk davongekommen. Dort ist die Inzidenz auf 356,8 gesunken und die Ausreisetests sind somit vom Tisch, wir berichteten: