LiSEC-Standort in China: "Beobachten Entwicklung genau". Auch Amstettner Firmen haben Kontakte nach oder Standorte in China. Die LiSEC Austria Gmbh hat zum Beispiel eine Niederlassung in Shanghai. "Wir beobachten natürlich die Entwicklung genau, um unsere Mitarbeiter vor Ort zu schützen. Österreicher sind derzeit nicht in China", sagt Pressesprecherin Claudia Guschlbauer.

Von Red. Amstetten. Erstellt am 24. Januar 2020 (11:03)
China versucht den Ausbruch des Coronaviruses einzudämmen
APA (AFP/Archiv)

Im April soll in Shanghai ja die China International Glass Industry Technology Exhibition stattfinden. "Da wäre dann natürlich auch Lisec vor Ort. Man wird sehen wie sich die Lage bis dahin darstellt. Wir haben die Flüge so gebucht, dass wir sie jederzeit stornieren können", berichtet Guschlbauer.

Sehr konkrete Auswirkungen hat das Coronavirus für die Akrobatikgruppe "TheFreaks". Sie hat die Reise nach Hongkong umsonst angetreten. Die St. Valentiner hätten beim viertägigen Neujahrs-Festival von 25. bis 28. Jänner auftreten sollen, das aber nun abgesagt wurde.

Die Akrobatikgruppe Freaks hat die Reise nach Hongkong umsonst angetreten.
privat

Auch Pengcheng Zheng aus Blindenmarkt hält sich derzeit wegen der Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahr in der ostchinesischen Stadt Wenzhou, Provinz Zhejiang, auf – er berichtet: „Die Leute haben schon Angst, viele tragen Masken. Tempel und große Restaurants, wo ohne Coronavirus jetzt viele Leute miteinander feiern würden, sind gesperrt.

Die Leute bleiben zuhause. Alle Verbindungen nach Wuhan sind ebenfalls gesperrt. Sonst ist zwar alles normal, aber die Stimmung ist nicht so gut.“