Kurzarbeit ab April auch für die Umdasch Group. Die Corona-Virus-Krise und damit verbunden schlecht vorhersehbare Entwicklungen für die nächsten Monate veranlassen die Umdasch Group, für ihre Unternehmen Doka, umdasch The Store Makers und Umdasch Group Ventures in den nächsten Tagen Kurzarbeit zu beantragen.

Erstellt am 26. März 2020 (10:55)
Die Amstettner Umdasch Group ist nicht nur in Österreich sondern weltweit von der Pandemie betroffen. Die Gesundheit der Mitarbeiter hat jetzt natürlich Vorrang.
Otmar Gartler

Seit 16. März dieses Jahres läuft die Produktion der Doka in Amstetten auf Sparflamme. Dabei handle es sich um eine unverzüglich eingeleitete Gesundheitsmaßnahme, um die Ansteckungsgefahr mit dem Corona Virus im Unternehmen zu verhindern, teilt das Unternehmen in einer Aussendung mit: "Verbunden mit strikten Hygienemaßnahmen sowie der Möglichkeit, im Angestelltenbereich, auf Home-Office zu wechseln (es wurden in wenigen Tagen über 1.500 Remote-Zugänge für Zuhause geschaffen) konnte die Ausbreitung von Covid-19 in der Belegschaft bisher gut vermieden werden."

Mittlerweile seien deutliche Zeichen der Corona-Krise von Seiten der Märkte spürbar. Zahlreiche Baustellen hätten ihren Betrieb eingestellt. Mit einer raschen Beschleunigung dieser Entwicklung sei in den nächsten Tagen und Wochen zu rechnen. Ähnlich verhalte sich die Situation bei umdasch The Store Makers. Das Schließen der Geschäfte und Läden in vielen Teilen der Erde führe zu einer verminderten Investitionstätigkeit im Ladenbau: "Erste, aber deutliche Signale in diese Richtung erreichen uns in den letzten Tagen. Auch dieser Trend wird sich fortsetzen und verstärken."

Wann mit einem Ende dieser Entwicklung zu rechnen ist, sei im Moment nicht vorauszusehen. Aktuell gehe man davon aus, dass nach einer 3-monatigen Kurzarbeitszeit die normale Geschäftstätigkeit wieder aufgenommen werden kann. Die Corona-Krise trifft die Unternehmen der Umdasch Group in einer Phase der Hochkonjunktur mit bis dahin vollen Auftragsbüchern. Intention sei es daher, so schnell wie möglich wieder in eine volle Auslastung zu kommen.

Und weiter: "Die Covid-19 Kurzarbeitsregelung ist bis dahin ein geeignetes und gelungenes Mittel, um einerseits die Mitarbeiter bei vergleichsweise geringen Lohn- und Gehaltseinbußen im Unternehmen halten zu können. Gleichzeitig ist sie auch eine wichtige Maßnahme im Kampf gegen die rasche Ausbreitung des Virus. Diese Maßnahme bringt für die nächsten drei Monate die nötige Flexibilität, um auf die unsichere und noch schwer voraussehbare Auftragslage reagieren zu können."

Wie viele Mitarbeiter von der Covid-19 Kurzarbeitsregelung betroffen sein werden, stehe zur Zeit noch nicht fest. Augenblicklich läuft unternehmensweit eine diesbezügliche Validierung, da die Abwicklung laufender Kundenaufträge gesichert und wesentliche Prozesse aufrechterhalten werden müssen.