Das gibts doch nicht

Erstellt am 02. August 2011 | 00:00
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Foto: NOEN
ÄNGSTE AUSGESTANDEN / Michael Freudenthaler berichtet, wie er die kritische Phase auf seinem Grundstück erlebt hat.
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VON DANIELA SCHLEMMER

ERLA / Michael Freudenthaler und seine Familie sind die Eigentümer des Grundstücks, auf welchem sich der Bohrunfall am Montag ereignet hat. Er selbst war zu diesem Zeitpunkt nicht an der Baustelle. Ich war in der Arbeit, als mich der Chef der Bohrfirma angerufen hat und gesagt hat, sie haben eine Gasblase angebohrt. Ich habe mir zuerst gedacht, das gibts doch nicht, nirgendwo sonst in der Umgebung hat es solche Vorfälle gegeben, berichtet der Häuslbauer. Da hat man schon ein sehr mulmiges Gefühl, man weiß ja nicht, was passieren kann.

An solch ein Geschehen hätte man gar nicht gedacht, meint Freudenthaler: Die Firma macht das ja schon seit vielen Jahren so, da hat keiner irgendwelche Bedenken geäußert.

Nun gilt es für Michael Freudenthaler natürlich über neue Wege nachzudenken: Ich werde mit meinem Installateur über Alternativen sprechen, eine Tiefenbohrung ist ja jetzt verboten.

Seine Nachbarin und Schwägerin hat ebenfalls Ängste ausgestanden: Wir waren jetzt zwar nicht unmittelbar betroffen, da unser Haus ebenfalls erst im Rohbau besteht. Aber trotzdem macht man sich da Gedanken, vor allem um den Schwager und seine Familie. Und natürlich, wäre es zum Ernstfall gekommen, hätte es uns alle massiv getroffen. Aber Gott sei Dank ist alles gut ausgegangen.

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