Vierkanter begeistern mit coolem Sound bei Vorpremiere. Die Vierkanter begeisterten im mozArt mit „BLACKOUTsch – A-cappellypse WOW“.

Von Leopold Kogler. Erstellt am 26. Mai 2021 (05:20)
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Martin Pfeiffer, Alois Röcklnger, Stefan Rußmayr und Leo Röcklinger ernteten im mozART für ihr neues Programm Standing ovations. Alle weiteren Termine unter:
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Die Freunde der Vierkanter sind über das neue Programm „BLACKOUTsch – A-cappellypse WOW“ glücklich. Die Vorpremiere im „das mozART“ bot ein opulentes Hörvergnügen voll gesellschaftlicher Symbolik, kluger Assoziationen und kulinarischer Späße.

Mit pointierten, teilweise tiefgründigen Texten, aber auch mit so manchem Ohrwurm und leichtfüßigen, charmanten Witzen sorgten sie für ein kurzweiliges Vergnügen. Es gab keine Überfrachtung, keine Materialschlacht, man legte Wert auf die einzelnen Themen, die kristallklar formuliert wurden. Martin Pfeiffer, Alois und Leo Röcklinger und Stefan Rußmayr kreierten mit ihren unverwechselbaren Stimmen eine klangvolle a-cappella-Atmosphäre.

Im neuesten Werk, bei dem die Vierkanter immer wieder Bezug auf das „Home-Office“ nehmen, gibt es einige merkwürdige Vorkommnisse, die beinhart ausgelebt werden. So manches Blackout sorgte für Nachdenkpausen. Diese „BLACKOUTsch-Show“ ist reich an spannungsvollen Bildern, gleicht einer großen Nummern-Revue.

Die „Reisahockmaschin“, bei der der geläufige Beatles-Song „Yellow Submarine“ Pate stand, sorgte für große Begeisterung, aber auch „Chiquita Bananas“ oder „Chiquitita“ der Popgruppe ABBA – so genau weiß man das nicht, weil immer die Autokorrektur eingreift – sorgten für Stimmung pur. Die Vierkanter konzentrieren sich im neuen Programm auf ihre Kernkompetenzen: Singen und das Aufgreifen gesellschaftlicher Ereignisse.

Zum Abschluss des mit Spaß, coolem a-cappella-Sound und bizarren Showelementen gespickten Programms gab es Standing Ovations und auch ein paar Freudentränen. Endlich wieder Unterhaltung.