Amstettner (21) investierte 2.000 Stunden in „deQanta“. Der 21-jährige Alexander Bade hat eine vollmechanische Dekantiermaschine entwickelt.

Erstellt am 08. Oktober 2018 (11:38)
Dieter Serglhuber (Klassisch-Mobil), Max Mayerhofer (Artattack) und Erfindergeist Alexander Bade mit dem ersten „DeQuanta“ (von links).
attack.at

Als Erfinder kann sich seit Kurzem nun auch der 21-jährige Alexander Bade bezeichnen. Seine Matura hat er an der HTL in Waidhofen als Automatisierungstechniker absolviert.

Zur Vorgeschichte: Mentor Dieter Serglhuber, der als Oldtimer-Restaurateur tätig ist, saß mit Freunden, Stehachterl-Chef Robert Gelbmann und Werber Max Mayerhofer, bei einem Glas Wein. Dabei kam ihnen plötzlich die Idee, eine simple Dekantiermaschine anfertigen zu lassen.

Alexander Bade übernahm diese Aufgabe und investierte über 2.000 Stunden Entwicklungs- und Arbeitszeit. Aus einem einfachen Dekanter mit Kurbel wurde nach und nach ein hochkomplexes mechanisches Wunderwerk: Zahnradprofile wurden berechnet, Kniehebel verbaut, Messinggewichte justiert, Umschaltvorgänge optimiert.

Am Ende steht nun die vollmechanische Dekantiermaschine – der „deQanta“. Er erkennt die exakte Füllmenge, hebt und senkt die Flasche, bis sich in jedem Glas das köstliche Achterl befindet, auf den Tropfen genau. „Wir sind stolz auf den Erfindergeist und die Ausdauer von Alex“, so Max Mayerhofer. Bade tüftelt übrigens gerade an der nächsten Erfindung.