Die FPÖ legt fast neun Prozent zu. Die ÖVP baut ihre Vormachtstellung aus. Hohe Gewinne bei FPÖ.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 17. Oktober 2017 (04:01)
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Jubel bei der ÖVP im Mostviertel: Quer durch alle drei Wahlbezirke – Amstetten, Melk und Scheibbs – gab es ein Plus von über zwei Prozent für die ÖVP. Am stärksten ist die ÖVP im Ötscherland, wo man 43,3 Prozent erreichte. Die beiden Direktmandate gehen allerdings nach ersten Parteiinformationen an die Bezirke Melk und Amstetten. Die beiden amtierenden Nationalratsabgeordneten Georg Strasser und Andreas Hanger haben sich im Vorzugsstimmenwettkampf auf den ersten beiden Positionen festgesetzt.

Eine Niederlage gab es für die SPÖ im Wahlkreis, die nur mehr auf dem dritten Rang zu finden ist. In allen drei Bezirken gab es ein deutliches Minus. „Das tut natürlich weh“, sagt Spitzenkandidatin Ulrike Königsberger-Ludwig, die dennoch wieder mit einem Direktmandat in den Nationalrat einziehen wird.

Der Wahlgewinner im Mostviertel ist die FPÖ, die (ohne Wahlkarten) fast neun Prozent zulegen konnte. „Wir haben die richtigen Themen angesprochen“, ist Spitzenkandidatin Edith Mühlberghuber überzeugt. Auch sie wird mit einem Direktmandat im Nationalrat sitzen. Ein wahres Desaster erlebten die Grünen.

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