Diebe stahlen Opfergeld 

Erstellt am 20. November 2012 | 00:00
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Foto: NOEN
Unglaublich / Langfinger schlugen während der Kommunion zu und fischten das Papiergeld aus den Opferkörbchen in der Sakristei.
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FERSCHNITZ / Mit Entsetzen endete die sonntägliche Messfeier in der Pfarrkirche Ferschnitz. Im Gottesdienst war die Elisabethsammlung für Not leidende Menschen im Inland durchgeführt worden. Und da landete auch so mancher Geldschein in den fünf kleinen Körbchen, die der Mesner durch die Reihen gehen ließ. In der Sakristei sortierte er es grob, gab das Papiergeld in den untersten Korb und stellte das Kleingeld obenauf.

Der Täter oder die Täterin musste die wenigen Minuten des Kommunionganges ausgenutzt haben, als niemand in der Sakristei war. Offenbar dachten sie sich, dass Frechheit siegt, denn immerhin muss man zwei Türen öffnen, um in die Sakristei zu gelangen.

Nur ein paar wenige Papiergeldscheine und das Kleingeld ließen sie in den Körbchen liegen. Die Münzen hätten vermutlich zu viel Lärm gemacht, darum blieben sie zurück. Wie viel Geld fehlt, weiß man nicht, es handelt sich aber sicher um einige Hundert Euro.

Mehrere Zeugen sahen ein junges vermutlich ausländisches Paar mit einem Kleinkind (etwa 15 - 20 Monate), das sich während des Gottesdienstes zuerst beim Pfarrhof und dann bei der Kirche aufhielt und dann plötzlich verschwunden war. Ob der Mann und die Frau mit dem Diebstahl tatsächlich etwas zu tun haben, ist aber ungewiss. Ein etwaiges Fluchtauto wurde nicht gesichtet.

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