Erstellt am 11. Mai 2015, 09:06

von Daniela Führer

Donauinselfest-Auftritt – auf die Bühne, fertig, los!. Fünf Musiker aus Öhling und Amstetten haben erreicht, wovon viele Bands träumen. Sie dürfen beim Donauinselfest am 26. Juni die Bühne rocken.

Franz Lendl, Peter Raab, Manfred Ebner, Stefan Pallinger und Harald Györök (v.l.) treten als »Cider Quarter Rebels« am Eröffnungstag des Donauinselfestes auf der Country-Insel auf. Foto: C.Q.R.  |  NOEN, C.Q.R.
In drei Jahren von der Garage auf die Donauinselfest-Bühne. Von so einem Aufstieg träumen viele Musiker.

Harald Györök (51 Jahre), Manfred Ebner (52), Peter Raab (43), Franz Lendl (45) und Stefan Pallinger (37) haben es tatsächlich geschafft. Sie stehen am Eröffnungstag des größten Open-Air-Festivals Europas, am Freitag, 26. Juni, als „Cider Quarter Rebels“ – kurz „C.Q.R.“ – zwei Mal auf der Bühne der Country-Insel.

Premiere am Fest – und dann gleich auf der Bühne

Am Nachmittag und am Hauptabend heißt es für die fünf Männer aus Öhling und Amstetten: Auf die Bühne, fertig, los! Lead-Gitarrist Franz Lendl und Sänger Stefan Pallinger erleben das Donauinselfest übrigens überhaupt zum ersten Mal – gleich von der Bühne aus.

Die Cover-Band wartet bei ihrem Auftritt mit Hits aus fünf Jahrzehnten Country- und Rockmusik auf: „Wir spielen gute und ehrliche Musik. Bei uns ist alles echt und live“, sagt Schlagzeuger Harald Györök aus Öhling. Er und seine Musikerkollegen blicken fast alle auf jahrzehntelange Musikerfahrung zurück. Harald Györök und Manfred Ebner haben auch schon zwei Mal auf der Donauinsel gespielt.

„Wie eine Münze haben auch wir zwei Seiten“

In ihrer heutigen Formation gibt es die Band seit dem Spätsommer 2012 unter dem Namen „Schlog-Sait‘n“. Erst seit drei Wochen haben sie aus Liebe zur Country-Musik die Zweitband „C.Q.R.“ in der gleichen Formation gegründet. „Wie eine Münze zwei Seiten hat, so ist es bei uns auch“, schmunzelt Sänger Stefan Pallinger.

An ihre Anfangszeit erinnert sich das Quintett noch lachend zurück: „Gleich zu Beginn ergab sich die Möglichkeit, bei einer Hochzeit erstmals öffentlich zu spielen. Wir hatten aber nur sechs Wochen Zeit zu proben und mussten erst ein komplettes Programm einstudieren“, berichtet Stefan Pallinger. „Wir haben dann drei Mal pro Woche bis zu acht Stunden geprobt, Tag und Nacht!“ Und – mit kleinen Hoppalas – gelang der erste Auftritt souverän.

Mittlerweile blicken die Musiker schon auf einen Auftritt beim „International Country Music Award“ in der Pullmann City in Deutschland zurück – als eine von zwei österreichischen Bands aus einem Feld von rund 50 Bewerbern.

Wer es im Juni nicht auf die Donauinsel schafft, der hat übrigens wenig später in Amstetten die Möglichkeit, sowohl „C.Q.R.“ am 10. Juli, als auch „Schlog-Sait’n“ im August, in der Fußgängerzone zu hören.