„Gault Millau“ zeichnet Lokale im Bezirk Amstetten aus. Restaurantführer „Gault Millau“ zeichnete vier Lokale aus dem Bezirk mit Hauben aus: die „Palme“, den Fischerwirt, das Gasthaus Mitter und das Landhaus Stift Ardagger.

Von Peter Führer. Erstellt am 26. November 2019 (04:12)
Michael Winkler, Noah Steinberger, Raimund Harreither, Martin Schwarz-Beer und Chefin Theresia Palmetzhofer (von links) können über drei Hauben jubeln.
Patrick Anthofer

„Gault Millau“ veröffentlichte seinen jüngsten Restaurantguide und stellte dabei vier Lokalen aus dem Bezirk Amstetten ein besonders gutes Zeugnis aus. So erhielten das Gasthaus „Zur Palme“ in Neuhofen, das Gasthaus Mitter in Stadt Haag, der „Fischerwirt“ in Ernsthofen und der Landgasthof Ardagger jeweils eine oder mehrere Hauben. Auch aufgrund eines neuen Bewertungssystems erhielt das Gasthaus „Zur Palme“ von Theresia Palmetzhofer nun drei Hauben. Im Vorjahr waren es noch zwei.

„Kulinarische Oase des Mostviertels“

„Die Palme ist die kulinarische Oase des Mostviertels. Hier speist man bodenständig und zugleich weltgewandt“, heißt es im „Gault Millau“. Die Freude über die Auszeichnung (15,5 von 20 Punkten) für das Lokal ist natürlich groß. „Wir freuen uns über diese tolle Bewertung und darüber, dass wir wieder um einen halben Punkt mehr bekommen haben. Wir bemühen uns jeden Tag aufs Neue und das macht uns Spaß. Diese Auszeichnung ist dann das Ergebnis“, kennt Theresia Palmetzhofer das Erfolgsrezept.

Auch der Fischerwirt (13 von 20 Punkten, zwei Hauben) kann sich über eine hervorragende Bewertung freuen. „Ich führe das auf unsere Kontinuität zurück. Wir sind das ganze Jahr über ausgebucht, das spricht für unser gutes Preis-Leistungs-Verhältnis“, weiß Franz Harthaller. Man habe in der jüngeren Vergangenheit zudem einiges bei den Produkten umgestellt und die Produktqualität leicht erhöht. Das habe den weiteren Zuwachs bei der Punktezahl ermöglicht. „Es hilft uns auch, dass viele Mitarbeiter schon viele Jahre lang bei uns tätig sind. Wir ziehen alle an einem Strang, daher ist das ein Erfolg für alle“, weiß Harthaller.

Die Gäste kommen von nah und von fern

Im Gasthaus Mitter (ebenfalls 13 von 20 Punkten, zwei Hauben) verweist man auf das große Angebot, das auch in die Bewertung hineingespielt haben könnte. „Wir haben ja eigentlich zwei Lokale unter einem Dach. Das Restaurant und die Gaststube. Mich freut es, dass bei uns die Gäste nicht nur von weiter weg herkommen, sondern dass auch viele Haager gerne bei uns zum Essen kommen“, betont Albin Hawel. Der Schlüssel zum Erfolg sei, dass man traditionelle Gerichte, aber auch Besonderheiten wie Kalbsbries anbiete. Die Auszeichnung sei eine Bestätigung für die vergangenen Jahre beziehungsweise Jahrzehnte.

Das Landhaus Stift Ardagger kam auf 11,5 von 20 Punkten und erhielt eine Haube. „Grundsätzlich sind wir über die Haube erfreut. Das ist ein Erfolg für unsere Mitarbeiter, die in der Küche oder im Service arbeiten. Das muss eine Einheit sein, damit es funktioniert“, unterstreicht Eigentümer Franz Wagner.

Freuen sich über zwei Hauben (von links): Gabor Kanyik, Gabi Oberpramberger sowie Albin und Silvia Hawel vom Gasthaus Mitter.
Vogl