Sanierung der Basilika Sonntagberg schreitet voran. In die Sanierung der Basilika am Sonntagberg sind seit dem Start vor zwei Jahren 1,1 Millionen Euro geflossen.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 31. März 2017 (16:30)
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Besichtigung der Renovierungsarbeiten: Abt Mag. Petrus Pilsinger, Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll​ und Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka, Obmann des Vereins Basilika Sonntagberg (v.l.n.r.)​
Pfeiffer

Nach der Renovierung der Westfassade der barocken Wallfahrtskirche samt Türmen kommen nun laut dem Landespressedienst in der dritten Etappe - von insgesamt zehn bis 2024 - Süd- und Ostfassade des hoch gelegenen, markanten Wahrzeichens im Mostviertel an die Reihe.

Weiters werden in der Kirche Musterarbeiten in Vorbereitung der Innenrestaurierung durchgeführt, informierte Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) anlässlich einer Kuratoriumssitzung am Freitag.

Für die Arbeiten seien insgesamt 380.000 Euro vorgesehen. Davon tragen das Stift Seitenstetten 35 Prozent, das Land Niederösterreich 20 und der Bund 15 Prozent. Den Rest teilen sich die Diözese St. Pölten und der Verein Sonntagberg. Die Gesamtkosten der Sanierung sind mit 4,5 Millionen Euro veranschlagt.

Im Vorjahr wurde die restaurierte Schatzkammer eröffnet. Der Wallfahrtsort Sonntagberg beherbergt das architektonische und künstlerische Werk von Jakob Prandtauer und Daniel Gran.

Diözesanbischof Klaus Küng sagte, dass sich immer mehr Menschen auf den Pilgerweg begeben würden. Der Sonntagberg sei ein Heiligtum mit besonderer Anziehungskraft.