Amstettner Stadtpolizei nun hoch zu Rad

Seit 22. Mai versieht man mit zwei Fahrrädern den Dienst in Bereichen, wo man mit dem Dienstauto nur schwer zufahren kann.

Erstellt am 21. August 2020 | 04:56
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Revierinspektor Raphael Dorn, Stadtwachekommandant Felix Promber und Revierinspektorin Julia Liendl mit den beiden Die nstfahrrädern. „Sie ermöglichen uns auch dort, wo man mit dem Dienstauto nur schwer zufahren kann, nach dem Rechten zu sehen!“.
Foto: Doris Schleifer-Höderl

Ausgerüstet mit zwei E-Bikes der Marke KTM Macina Style ist es der Stadtpolizei Amstetten nun möglich, rasch auch an jenen Orten der Stadt zu sein, wo man ansonsten mit dem Dienstauto nur schwer hinkommt.

„Unsere Fahrräder sind faktisch überall einsetzbar“, berichtet Stadtwachekommandant Felix Promber. „Sie kommen etwa im Bereich des Ybbsuferweges, dem neuen Naherholungsgebiet der Amstettner, am Schwarzen Weg bis nach Greinsfurth, am Radweg nach Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth sowie an Badeplätzen im Bereich der sogenannten Meerwiese in Hausmening zum Einsatz“, führt Promber weiter aus.

Weitere Einsatzgebiete für die Fahrradpolizei

Aber auch bei den Kontrollen der 19 Spielplätze im Stadtgebiet und der Einhaltung der Maulkorb- und Leinenpflicht bei Hunden sowie bei Kontrollen von Fahrradfahrern bezüglich Ausrüstung und Beleuchtung komme man per Rad.“ Und wie kommen die fahrradfahrenden Exekutivbeamten Felix Promber, Julia Liendl, Raphael Dorn und Philipp Freimann bei der Bevölkerung an?

„Man reagiert eher überrascht“, so Felix Promber. „Wir werden des Öfteren erst beim zweiten Mal Hinschauen als Polizei erkannt, obwohl wir eine eigene Fahrraduniform tragen. Dafür kommt man mit den Leuten sehr leicht ins Gespräch und es gibt durchaus positive Feedbacks unter dem Motto „Seid´s nun auch mit´m Radl da!“, berichtet Kommandant Promber weiters.