Ehrenamt nicht geschmälert

Erstellt am 15. Jänner 2013 | 00:00
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Web-Artikel 3608
Foto: NOEN
Kampagne / Sozialistische Jugend spricht sich für Profiheer und das Freiwillige Soziale Jahr aus: „Dieses garantiert in Zukunft Sicherheit und Stabilität in Hilfsorganisationen.“
Werbung

BEZIRK / Die Junge Generation der SPÖ (JG) unterstützt die Modelle Profiheer und Freiwilliges Soziales Jahr - darauf macht sie landesweit aufmerksam.

In Amstetten wurde die Junge Generation von Nationalrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und Bezirksgeschäftsführer Siegfried Köhsler unterstützt. „Wir möchten die Menschen von den Vorteilen des Profiheers und des Freiwilligen Sozialen Jahres überzeugen. Nicht mit Angstmache, sondern mit Daten und Fakten“, so Königsberger-Ludwig, „die Anforderungen an das Bundesheer haben sich in den letzten Jahren geändert. Diese sind auch in der Sicherheitsdoktrin festgeschrieben und die Bundesheer-Reformkommission bestätigt, dass die Herausforderungen mit Profis besser zu bewältigen sind.“ Das Profiheer werde nach wie vor die Aufgaben in der Katastrophenhilfe erfüllen können, dafür sei in dem Modell von Minister Norbert Darabos vorgesorgt. Ohne die Verdienste der Zivildiener kleinreden zu wollen, ist die SPÖ-Politikerin überzeugt, dass auch die Freiwilligen künftig über das Soziale Jahr hinaus in den Rettungs- und Behindertenorganisationen arbeiten werden. Verwundert ist die SPÖ-Bezirksvorsitzende, dass in der Wehrpflicht-Debatte vor allem Argumente wie „Erlernen der Solidarität, Verantwortung und das Erleben von Kameradschaft“ angeführt werden. „Will man damit sagen, dass Frauen weniger solidarisch sind, weniger Verantwortung übernehmen, weniger Kameradschaft leben können und weniger ehrenamtlich tätig sind?“

Werbung