"Ein Hoch dem 1. Mai"

Erstellt am 02. Mai 2022 | 12:59
Lesezeit: 4 Min
Bei ihren traditionellen Maifeiern ging die Amstettner SPÖ neben diversen Krisen auch auf die Politikverdrossenheit ein. Die Sozialdemokratie selbst stehe für Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität.
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Erstmals nach zwei Jahren wieder zu ihren traditionellen Maifeiern in Amstetten und den Ortsteilen Greinsfurth und Allersdorf geladen hatte die SPÖ Amstetten.

Festredner vor zahlreichen Funktionären und Mandataren der SPÖ sowie Bürgerinnen und Bürgern waren Stadtparteivorsitzender Vizebürgermeister Gerhard Riegler, Europaabgeordneter Günter Siedl und der ehemalige Bürgermeister Herbert Katzengruber. Schon im Vorfeld der Maifeier lud die SPÖ am 30. April zu einer Fachtagung „Zukunft der Arbeit – Visionen einer gerechten Arbeitswelt“ in der Arbeiterkammer mit Christian Kern und Georg Hubmann. Am Nachmittag ging es in Workshops ums „bedingungslose Grundeinkommen“ und den „Jobmotor Klimaschutz.“

„Seit mehr als 130 Jahren steht die Sozialdemokratie für den Kampf für Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität“, betonte Vizebürgermeister Gerhard Riegler. „Die Bundesregierung tut momentan gar nichts gegen die aktuelle massive Teuerung, schaut nur zu und weiß ganz genau, dass es zu massiven gesellschaftlichen Spannungen kommen wird. Da muss bald etwas geschehen“ prangerte Riegler am Amstettner Hauptplatz die derzeitige Situation an. Für Herbert Katzengruber, der in Greinsfurth neben der „Erfolgsgeschichte der Gemeindezusammenlegung“ auch auf Klimakrise, Corona und den Ukrainekrieg einging, gebe die Bundesregierung, die nur mit sich selbst beschäftigt sei, ein katastrophales Sittenbild ab und in Richtung ÖVP: „Was ist nur aus dieser ehemals christlich-sozialen Partei geworden?

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