Neuhofen: Jugend diskutiert Ethik & Medien. Mehr als 120 Jugendliche von höheren Schulen werden zur diesjährigen Jugend-Enquete des Museumsvereins Ostarrichi in Neuhofen erwartet.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 08. September 2018 (07:09)
Hudler/Archiv
Im Vorjahr diskutierte bei der Jugend Enquete Ostarrichi im Kulturhof in Neuhofen/Ybbs Bernhard Heinzlmaier, ein international renommierter Jugendkulturforscher, mit den Jugendlichen.

Seit Jahren ist das Regionalmuseum in Neuhofen/Ybbs als Ort des Diskurses zu aktuellen gesellschaftlichen Themen bekannt. Die Jugend-Enquete, veranstaltet vom Museumsverein Ostarrichi, ist eine Diskussionsplattform für junge Menschen. Sie haben dort die Möglichkeit, zu aktuellen Themen Stellung zu nehmen und sich mit Experten unterschiedlicher Fachwissenschaften auszutauschen.

Jorda, Chahrour und Pantić-Panić als Gesprächspartner

Mit dem brisanten Thema Ethik und Medien will man heuer am Mittwoch, 17. Oktober, von 8 bis 13 Uhr die gesamtgesellschaftliche Aufgabe von Medienkompetenz und wie unser Verhalten die Relevanz von Medien beeinflusst, hinterfragen.

Zur Diskussion stehen Positionen wie verantwortliches Handeln, Realtime Journalismus oder Matthäus-Effekt (Alle können sich heute im Netz artikulieren, aber nur von wenigen wird Notiz genommen. Schüler von höheren Schulen sind eingeladen, sich aktiv an diesem spannenden Diskurs zu beteiligen.

Gesprächspartner der Jugend Enquete 2018 sind unter anderem der Stellvertretende Chefredakteur, Ressortleiter Kunst und Medien der NÖN, Thomas Jorda, der Historiker und Kulturvermittler Marcel Chahrour und die Journalistin und Bloggerin Jelena Pantić-Panić. Zusätzlich werden noch zwei weitere Referenten aus den Fachgebieten Journalismus und Medienethik für die Jugendlichen zur Verfügung stehen.

„Die Medienethik verfolgt die Aufgabe, Regeln für ein verantwortliches Handeln in der Produktion, Distribution und Rezeption von Medien zu formulieren und zu begründen, um ethisch gebotene Selbstverpflichtungen der am Medienprozess beteiligten Berufsgruppen, Branchen und Individuen zu bewerkstelligen und die Verantwortung des Publikums zu berücksichtigen“, sagt Kulturvereinsobmann Bürgermeister Gottfried Eidler, der sich auf interessante Gespräche freut.