Auftritt bei „Mei liabste Weis“ im ORF. Die gebürtige Ferschnitzerin Nadine Nenning (28), Dagmar Ploderer (30, Scheibbs) und Magdalena Schödl (28, Loidesthal) traten bei „Mei liabste Weis“ auf.

Von Peter Führer. Erstellt am 10. April 2019 (05:38)
Ulli Paur
Dagmar Ploderer (Mezzosopran), Magdalena Schödl (Alt) und Nadine Nenning (Sopran) freuten sich über einen gelungenenAuftritt bei „Mei liabste Weis“. „freiklang“ setzt sich mit alpenländischer sowie vielfältiger ausländischer Folklore auseinander.

Über einen erfolgreichen Auftritt bei der ORF-Show „Mei liabste Weis“ kann sich das Ensemble „freiklang“ freuen. Am Samstag, 30. März, begeisterten Dagmar Ploderer, Magdalena Schödl und die Ferschnitzerin Nadine Nenning das Publikum. Im NÖN-Gespräch erinnert sich Nadine Nenning an die Performance in Langenlois zurück.

NÖN: Wie war der Auftritt bei „Mei liabste Weis“?

Nenning: „Natürlich war es herausfordernd, live im Fernsehen zu singen und spontan die Wünsche der Zuseher und des Publikums vor Ort zu erfüllen. Gleichzeitig fühlten wir uns während der gesamten drei Tage am Set sehr gut betreut und aufgehoben, sodass die Freude am gemeinsamen Musizieren durchwegs überwog.“

Wie kam es eigentlich zum Kontakt mit der TV-Show?

Nenning: „Vor zwei Jahren haben wir uns bei Moderator Franz Posch mit einigen Probenmitschnitten beworben, einfach aus dem Wunsch heraus, als ‚freiklang‘ frischen, jungen Wind in die Sendung zu bringen. Dass sich daraus eine sofortige Zusage für die Sendung in Langenlois ergibt, hat uns natürlich sehr gefreut. Wir wussten, dass die Sendung im Genre der Volksmusik einen sehr guten Ruf hat, vor allem, weil alles live passiert.“

Wie kam es zur Entstehung von „freiklang“?

Nenning: „Kennengelernt haben wir uns schon vor der Gründung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, wo wir gemeinsam klassischen Gesang studiert und eine Vielzahl an Konzerten als Solistinnen und in diversen Besetzungen bestritten haben. Wir kannten und mochten uns also schon lange, doch wie es im Leben halt oftmals ist, dauerte es noch einige Jahre, bis ‚freiklang‘ schlussendlich wirklich auftrat. Als doch junges Ensemble haben wir in den letzten Jahren bisher in kleineren Rahmen gesungen. Umso überraschender kam dann natürlich die Einladung zur Live-Show.“

Was steckt eigentlich hinter dem Namen „freiklang“?

Nenning: „Der Wunsch und auch das Bedürfnis, sich musikalisch frei auszudrücken, der Stimme ihren musikalischen Lauf zu lassen und dabei trotzdem noch etwas Gemeinsames zu schaffen. Drei Menschen und drei Stimmen, die gemeinsam klingen und stimmen wollen. Wir wollen dabei Neues mit Altem verbinden und merken, dass wir damit auch breites Publikum erreichen können.“

Wo kann man eure Musik hören oder euch live sehen?

Nenning: „In erster Linie wollen wir unsere Arbeit im Ensemble genauso pflegen wie bisher – wir sind sehr gute Freundinnen, die unglaublich gerne zusammen musizieren. Die Auftritte sind dann immer die wunderbare Krönung der Arbeit. Das nächste Mal werden wir Anfang Juni beim Musikfestival „aufhOHRchen“ in Waidhofen/Thaya zu hören sein, weiters sind im Herbst auch Konzerte in der Region geplant.“