Kindergarten-Neubau in Eggersdorf

ÖVP trägt künftigem Bevölkerungswachstum Rechnung und prüft Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen.

Erstellt am 28. Oktober 2021 | 05:02
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Bildungsstadträtin Doris Koch und Vizebürgermeister Markus Brandstetter machen sich Gedanken über die künftige Kinderbetreuung in Amstetten.
Foto: Volkspartei

Mit der Entwicklung des Quartiers A, wo ja auch viel Wohnraum entstehen soll, kommt auf die Stadt ein Anstieg der Bevölkerungszahl zu. „Natürlich wird durch neuen Wohnraum der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen zunehmen. Wir nehmen das zum Anlass, um mittels einer Sozialraumanalyse gleich den Bedarf in allen Ortsteilen zu ermitteln. Da dabei auch die Altersstruktur der Bevölkerung erhoben wird, wird uns das zeigen, wo besonders viele junge Menschen wohnen, und wir können dann zielgerichtet ein Betreuungsangebot entwickeln“, sagt Vizebürgermeister Markus Brandstetter.

In Amstetten werden aktuell 710 Kinder in 34 Kindergartengruppen an 12 Standorten betreut, Tendenz steigend. Die ÖVP hat deshalb auch schon ein konkretes Vorhaben in der Pipeline. „Um den wachsenden Bedarf zu decken, prüfen wir derzeit ein Projekt am Standort des alten Kindergartens in Eggersdorf“, berichtet Bildungsstadträtin Doris Koch. Konkret könnte das alte Haus geschleift und ein neuer Kindergarten errichtet werden. Das Land habe, so Koch, den Bedarf bereits anerkannt und Zustimmung für einen neuen Kindergarten signalisiert.

„Ich gehe davon aus, dass wir dort in den nächsten zwei bis drei Jahren ein Projekt realisieren können. Wir werden das auch im Budget für die kommenden Jahre entsprechend abbilden“, sagt Brandstetter.

Der Kindergarten Eggersdorf dient ja schon seit Jahren als Ausweichquartier bei Sanierungsarbeiten in anderen Kindergärten. Derzeit ist dort die Kleinstkindbetreuung (unter zweieinhalb Jahre) der Stadt untergebracht. „Die wollen wir räumlich natürlich auch aufwerten, denn als Pädagogin weiß ich um die Bedürfnisse der Kleinsten und habe da auch die Unterstützung des Bürgermeisters. Wir brauchen Projekte, die Beruf und Familie leichter vereinbar machen, aber auch den Kindern den Start in die Schullaufbahn erleichtern. Wir wollen nun mit Experten und Verwaltung den Bedarf erheben und die Strategie für die kommenden Jahre festlegen“, sagt Koch.

Ebenfalls vorantreiben möchte die Stadtregierung das Thema „Lerngärten“. Gemeinsam mit den Schulen und „Natur im Garten“ will man Projekte entwickeln, um Unterricht in der freien Natur zu ermöglichen. „In solchen grünen Klassen sollen die Kinder und Jugendlichen an die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz herangeführt werden“, betonen Brandstetter und Koch.

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