Neues Heimatbuch vor Veröffentlichung

Im März 2022 wird anlässlich von „100 Jahre Gemeinde Ertl“ ein neues Werk mit vielen interessanten Beiträgen erscheinen.

Erstellt am 18. November 2021 | 05:46
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Noch wird an letzten Details der neuen Ortschronik wie dem Inhaltsverzeichnis gefeilt: Schriftleiter Thomas Lichtenberger mit Hannelore Röcklinger und Bürgermeister Josef Forster (von links). Foto: Penz
Foto: NOEN

30 Jahre ist es nunmehr her, dass in Ertl ein Heimatbuch herausgegeben worden ist. Seither ist in der prosperierenden Gemeinde natürlich viel geschehen, das für spätere Generationen festgehalten werden sollte.

Für den damaligen Obmann des örtlichen Kulturvereins, Josef Forster, war das Grund genug, den Anstoß zum Verfassen eines Heimatbuches zu geben. Mit dem Kulturverein war auch schnell jene Plattform gefunden, die sich dieser Herausforderung stellen wollte.

2019 hat ein Kernteam mit Thomas Lichtenberger und Hannelore Röcklinger begonnen, das Projekt voranzutreiben – wenngleich Corona die Arbeit mit Videokonferenzen nicht gerade erleichterte. „Wo ist das Wissen vorhanden, wo brauchen wir Unterstützung“, fragten sich die zwei Hauptverantwortlichen gemeinsam mit dem Bürgermeister, der den bekannten Historiker Heimo Cerny ins Boot holen konnte. Dieser brachte viel Erfahrung und wichtige Tipps zur Erstellung eines Grobkonzeptes ein. „14 Autoren mit Affinität zur Gemeinde Ertl haben schließlich von Herbst 2020 bis zum Frühjahr 2021 am Buch geschrieben, nachdem die grundlegende Ausrichtung geklärt war. Das inhaltliche Spektrum ist breit gefächert und reicht von der Jungsteinzeit über die Bauernaufstände und Wirtschaftsentwicklungen oder die Schwarze Kuchl bis hin zum Pfarr- und Gemeindeleben.

„Unter den ausgewählten Autoren finden sich neben Universitätsprofessoren genauso Lehrer wie auch Vereinsobleute, sodass eine interessante Vielfalt für den Leser garantiert erscheint.

 Auch Zeitzeugen kommen zu Wort

 Bei den Recherchen gab es mitunter überraschende Erlebnisse, die im zwischenmenschlichen Umgang viel Freude bereiteten. „Freilich galt es auch, genau auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu achten. Vor allem die Beschaffung des entsprechenden Fotomaterials stellte sich als überaus zeitintensiv heraus“, weiß Schriftleiter Thomas Lichtenberger zu berichten.

Hannelore Röcklinger wiederum hat von drei über 80-jährigen Ertlern in Interviewform zeitgeschichtliche Erzählungen eingeholt. „Im Sommer 2021 wurden die gesammelten Beiträge schließlich dem Lektorat übergeben, die ‚Leerzeichen Multimedia OG‘ ist uns wichtiger Partner bei Layoutierung und Druck geworden“, berichtet Röcklinger.